Fußball: Westfalenliga
Verfolger Hiltrup fordert Spitzenreiter Gievenbeck im Derby

Münster -

Der 1. FC Gievenbeck führt die Tabelle der Westfalenliga mittlerweile recht souverän an. Der TuS Hiltrup gehört zum Verfolgerfeld. Beste Voraussetzungen also für ein krachendes Derby am Sonntag. Die beiden Trainer lassen sich vorab auf ein kleines Spielchen ein.

Freitag, 03.11.2017, 14:49 Uhr aktualisiert: 03.11.2017, 16:20 Uhr
Packende Duelle wie zwischen Tristan Niemann (FCG, l.) und Lars Finkelmann (TuS) sind in den Stadtderbys garantiert – auch am Sonntag wieder.  
Packende Duelle wie zwischen Tristan Niemann (FCG, l.) und Lars Finkelmann (TuS) sind in den Stadtderbys garantiert – auch am Sonntag wieder.   Foto: Heimspiel/Fabian Renger

Für den 1. FC Gievenbeck ist die Begegnung mit dem TuS Hiltrup am Sonntag (14.30 Uhr, Sportpark) Teil eins des Stadtderby-Doppelpacks. Ja, schließlich kommt eine Woche später die Preußen-Zweite ebenfalls zum FCG. Naturgemäß gilt die Konzentration aber zunächst dem Duell mit dem TuS.

„Wir wissen, was danach kommt. Aber erst einmal zählt der Sonntag“, sagt Benjamin Heeke. Der FCG-Trainer nimmt derweil umgehend die Gäste in die Pflicht: „Wenn der TuS gewinnt, tut er sich und der Liga einen Gefallen. Denn inzwischen hat man uns ja auf der Rechnung. Wenn nicht, fällt er zurück.“ Woran sein Gegenüber noch keinen Gedanken verschwendet. „Als TuS-Coach habe ich in der Meisterschaft noch nicht gegen Gievenbeck verloren“, rechnet Carsten Winkler vor. Im Vorjahr gab es ein Remis und einen Hiltruper Erfolg. Doch der Konter lässt nicht lange auf sich warten. „Seit ich Trainer in Gievenbeck bin, haben wir nur einmal, und das in der Vorsaison, verloren“, entgegnet Heeke.

Dann aber relativiert Winkler das persönliche Zahlenspiel: „Die Trainer sind in diesem Duell sicher nicht so wichtig.“ Eher das Personal. Und da gibt es beim TuS gute Kunde. „Wir haben die Qual der Wahl“, verrät Winkler. Auch Joschka Brüggemann und Jan Kniesel erweitern die Alternativen. Schlecht sieht es aber auch beim Tabellenführer nicht aus, er muss lediglich weiterhin auf Daniel Geisler auskommen.

Man kennt sich ohnehin – und man schätzt sich. Winkler: „Der 1. FC Gievenbeck ist ein Beispiel dafür, dass man mit langfristiger Arbeit etwas erreichen kann. Das streben wir in Hiltrup auch an.“ Sonntag sind zunächst drei Zähler das Ziel.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5263433?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686789%2F
Nachrichten-Ticker