Futsal: Regionalliga
UFC gegen Wuppertal in der Pflicht

Münster -

Nur zwei Siege aus vier Partien hat der UFC Münster bisher erzielt. Das passt nicht zu den Ansprüchen des Vereins. Gegen den Wuppertaler SV ist im Heimspiel ein Erfolg daher Pflicht. Für die ebenfalls geforderten Damen läuft es dagegen besser.

Freitag, 03.11.2017, 16:20 Uhr aktualisiert: 04.11.2017, 22:48 Uhr
Gegen Wuppertal gefordert ist Wendelin Kemper mit dem UFC, der nur drei Punkte mehr als der WSV hat.
Gegen Wuppertal gefordert ist Wendelin Kemper mit dem UFC, der nur drei Punkte mehr als der WSV hat. Foto: Peter Leßmann

Neun Punkte aus sechs Spielen sind mathematisch 50 Prozent der möglichen Ausbeute – und damit zu wenig für den UFC Münster, der im Mittelfeld der Futsal-Regionalliga steht. Der Puffer zur Abstiegszone fällt nicht gerade üppig aus, ganze drei Zähler hat das Team von Trainer Klebber Maciel mehr als der Tabellenvorletzte Wuppertaler SV, der am Samstag (14 Uhr) in der Uni-Halle gastiert.

„Wenn wir nicht ganz unten reingeraten wollen, müssen wir dieses Spiel gewinnen. Das muss auch unser Anspruch sein“, sagt Teamsprecher Eduard Nickel, der zugibt, dass der UFC mit anderen Zielen in die Saison gegangen war. „Wir wollten schon oben angreifen und lange an der Spitze dranbleiben. Aber es gelingt uns noch nicht, die Spielidee von Klebber umzusetzen“, so Nickel. Der brasilianische Coach fordert von seinen Schützlingen ein variables taktisches Auftreten und den Wechsel zwischen Pressing und tiefer Staffelung. „Im Training klappt es sehr gut, aber schon im Abschlussspiel wird es kritisch. Und während der 40 Minuten verlieren wir zu oft den roten Faden, den uns der Trainer mit auf den Weg gibt. Wir verfallen zu häufig in alte Muster“, sagt Nickel. Die personelle Knappheit sowie das Auslassen guter Chancen wie zuletzt beim 2:5 in Sennestadt sind „weitere Knackpunkte“ im UFC-Spiel.

Gegen Wuppertal fehlen die langzeitverletzten Ibrahim Yener und Roman Nölle, Alexander Kenkel und Max Mümken sind privat verhindert, Eike Thiemann ist angeschlagen. Gunnar Kaib und Keeper Matthias Hettich haben außerdem aus beruflichen Gründen Münster verlassen. „Aber wir sind stark genug, Wuppertal zu bezwingen“, so Nickel.

Deutlich besser läuft die Saison für die UFC-Frauen an, die um 12 Uhr an gleicher Stelle Schlusslicht GTSV Essen empfangen – und als Doublesieger des Vorjahres Favorit sind. Zumal der Titelverteidiger mit neun Punkten bislang den bestmöglichen Ertrag eingefahren hat. „Aber in der Vergangenheit hat uns Essen immer mal wieder vor Probleme gestellt. Dennoch wollen wir das Spiel diktieren“, sagt Coach Eike Wessels, der auf Laura Rieping, Sandra Blanke und Wencke Grütter verzichten muss.

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