Basketball: Regionalliga
WWU Baskets setzen sich in Herford an die Tabellenspitze

Münster -

Die WWU Baskets Münster sind neuer Tabellenführer der Regionalliga. Auswärts bei der BBG Herford gab sich das Team beim 106:77-Erfolg überhaupt keine Blöße. Gleich sechs Spieler wiesen am Ende eine zweistellige Punktausbeute auf.

Sonntag, 05.11.2017, 13:58 Uhr aktualisiert: 05.11.2017, 18:42 Uhr
Durchschlagskräftig: Stefan Wess, mit 21 Punkten Münsters Top-Scorer, und die WWU Baskets gewannen in Herford mit 106:77.
Durchschlagskräftig: Stefan Wess, mit 21 Punkten Münsters Top-Scorer, und die WWU Baskets gewannen in Herford mit 106:77. Foto: fotoideen.com

Die WWU Baskets sind zurück an der Tabellenspitze der Basketball-Regionalliga. Bei der heimstarken BBG Herford ließ die Mannschaft von Trainer Philipp Kappenstein kaum etwas anbrennen und gewann mit 106:77 (47:38) souverän. Schöner Nebenaspekt: Die zuvor punktgleichen Hertener Löwen unterlagen in heimischer Halle der BG Hagen und sind damit hinter Münster und der BSG Grevenbroich nur noch Dritter.

Eine Serie peilt Kappenstein bis Weihnachten an, nach dem 7:0-Lauf zu Saisonbeginn will der 38-Jährige mit seiner Truppe nun einen zweiten Run hinlegen. Die ersten Schritte sind nach der Niederlage in Herten gemacht, der Erfolg gegen Grevenbroich und nun der in Herford zeigen die Qualität, die Münster in seinen Reihen hat. Gerade nach dem anfänglich etwas holprigen Start und dem 17:22-Rückstand drehte das Baskets-Ensemble auf – defensiv wie offensiv. 20 Zähler in Serie machte der Gast im Herforder Friedrich-Gymnasium, die BBG schien früh geschlagen. Denn Münster hielt auch nach dem Wechsel das Tempo hoch und überzeugte im Kollektiv. 60 Prozent Trefferquote aus dem Feld, gar 70 Prozent von der Dreierlinie – beachtlich. Stefan Wess kam auf 21 Punkte, Jan (18) und Andrej König (17), Bryce Leavitt und Daniel Woltering (je 13) sowie Max Massing (10) punkteten auch zweistellig.

Die Ostwestfalen dagegen hatten lediglich zwei Hauptdarsteller in ihren Reihen: Kristoffer Douse (24) und Carlbe Ervin (32) trafen zwar reichlich, dahinter aber wurde es bei den Nebenleuten deutlich weniger. So war es auch Aufbau Ervin, der Münster nach der 61:41-Führung (25.) noch einmal kräftig ins Schwitzen brachte und mit 18 Punkten einen Großteil zur Aufholjagd auf 66:70 (30.) beitrug. „Wir hatten eigentlich alles im Griff, hätten es uns aber deutlich leichter machen können“, sagte Kappenstein, dessen Schützlinge den Herforder Schwung rechtzeitig bremsten und die Verantwortung auf viele Schultern verteilen konnten. Leavitt – der Amerikaner war mit neun Vorlagen bester Assistgeber – traf nicht nur selber in wichtigen Momenten, sondern schuf mit seinem Zug zum Korb viel Freiraum für seine Teamkollegen. Und da unter den Brettern Woltering, Massing und Leo Padberg für ein Rebound-Plus (31:21) sorgten, gerieten die letzten Minuten für Münster zu einer Art Schaulaufen. Tim Kosel war es vergönnt, per Freiwurf den 100. Punkt für die Baskets zu erzielen (38.), Jan König mit seinem dritten erfolgreichen Dreier bei drei Versuchen setzt eine Minute vor dem Ende den Schlusspunkt unter eine unter dem Strich mehr als zufriedenstellende Leistung. Baskets-Punkte: Wess (21), J. König (18), A. König (17), Leavitt, Woltering (je 13), Massing (10), Padberg (7), Wessel (3), Goolsby, Kosel (je 2).

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5266775?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686789%2F
Nachrichten-Ticker