Leichtathletik: Weitsprung
Malkus feilt an ihrem Comeback in der Halle

Münster -

Es ist offenbar mehr als nur ein Hoffnungsschimmer. Nach fast zwei Jahren Zwangspause ohne nennenswerte große Wettkämpfe möchte sich Lena Malkus wieder herankämpfen. Die Weitspringerin des SC Preußen plant auch, an der Hallensaison teilzunehmen.

Montag, 04.12.2017, 16:32 Uhr aktualisiert: 05.12.2017, 15:17 Uhr
Lena Malkus (r.) hofft auf ein baldiges Comeback – genau wie Trainerin Elke Bartschat. 
Lena Malkus (r.) hofft auf ein baldiges Comeback – genau wie Trainerin Elke Bartschat.  Foto: Jürgen Peperhowe

Das Comeback steht zwar noch auf ein wenig wackeligen Füßen, aber immerhin strebt Lena Malkus an, die komplette Hallensaison zu bestreiten. Die Weitspringerin des SC Preußen Münster, Deutsche Meisterin des Jahres 2015, litt seit knapp zwei Jahren unter einem Magen-Darm-Bakterium, sogenannten Yersinien, und konnte weder am geordneten Training teilnehmen, geschweige denn an Wettkämpfen. Doch ihre Leidenszeit scheint nun vorbei zu sein. „Ich bin endlich auf dem Weg der Besserung. Seit Beginn der Krankheit war der Verlauf sehr wechselhaft. Seit einiger Zeit habe ich nun das Gefühl, dass es konstant bergauf geht und ich von Woche zu Woche Fortschritte mache“, sagte die 24-Jährige in einer Online-Mitteilung ihres Sponsors „Burg Wächter“.

„Ich plane auf jeden Fall mit einer Hallensaison. Ob da schon der ein oder andere Weitsprung-Start dabei sein wird, hängt von der Entwicklung der nächsten Wochen ab. Klappt es noch nicht, werde ich spätestens in der Sommersaison wieder springen. In jedem Fall werde ich in der Halle Sprint-Wettkämpfe absolvieren,“ betonte die Top-Athletin des SCP. „Die Technik an sich verlernt man nicht, das ist wie beim Fahrradfahren. Doch das Spannende wird sein, alles wieder zu einem kompletten Sprung zusammenzufügen“, sagt sie.

Ob sie zur DM im Juli in Nürnberg wieder bestweitentauglich ist und eventuell auch die EM in Berlin im August ins Visier nimmt? Die Planung der nächsten Saison sei natürlich sehr schwierig, aber: „Ich glaube die Heim-EM ist für jeden Sportler sowohl eine riesige Motivation als auch ein Traum, den ich mir natürlich sehr gern erfüllen möchte.“

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