Fußball: 3. Liga
Preußen wollen sich mit Sieg gegen Großaspach freischwimmen

Münster -

Zum Ende der Hinrunde erwartet Preußen Münster am Samstag (14 Uhr) im eigenen Stadion die SG Sonnenhof Großaspach. Im Jahresfinale folgt dann noch ein weiteres Heimspiel gegen den Tabellenletzten RW Erfurt. Mit sechs Punkten käme im Idealfall der SCP in der Tabellen gehörig voran.

Freitag, 08.12.2017, 15:21 Uhr aktualisiert: 08.12.2017, 15:41 Uhr
Wiedersehen mit alten Bekannten: Für Preußen-Angreifer Tobias Rühle (links) ist ein Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Club Großaspach immer noch ein besonderes Spiel.
Wiedersehen mit alten Bekannten: Für Preußen-Angreifer Tobias Rühle (links) ist ein Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Club Großaspach immer noch ein besonderes Spiel. Foto: Jürgen Peperhowe

Im Jahresfinale liegt der SC Preußen nach den letzten beiden Spielen im Plan. Vier Punkte, kein Gegentor gegen Lotte und Chemnitz, das war schon ganz in Ordnung gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf. Aber Trainer Benno Möhlmann lässt auch keinen Zweifel daran, was er von seiner Mannschaft im Heimspiel am Samstag (Beginn 14 Uhr) gegen die SG Sonnenhof Großaspach erwartet: „Es ist eine Aufgabe, die anspruchsvoll ist. Wir müssen an die Leistung aus dem letzten Heimspiel anknüpfen, was Teamgeist und Kompaktheit betrifft.“ Um dann den wichtigsten Punkt anzufügen: „Und endlich auch mal die Chancen nutzen, die wir immer haben.“

Sechs Zähler sind noch zu holen vor dem Jahreswechsel, nach Großaspach folgt ein weiterer Heimauftritt der Preußen gegen Schlusslicht RW Erfurt. Und natürlich würde sich die Möhlmann-Truppe mit zwei Siegen freischwimmen, frischen Sauerstoff für die Winterpause in hohen Dosen bekommen, um sich wirklich etwas erholen zu können vom Kellerstress.

Das Manko aktuell ist vor allem die fehlende Effektivität und Konsequenz bei Angriffen. Nur 17 Treffer markierte der SCP in 18 Punktpartien. Lediglich Werder Bremen II, der FSV Zwickau (beide je 16 Tore) und Erfurt (neun) verbuchten weniger Tore. „Daran arbeiten wir in jedem Training. Da wissen die Spieler auch, dass sie das besser werden müssen“, sagt der Trainer. Vor dieser Partie fordert er erneut entschlosseneres Handeln im Aufbau und viel mehr Wucht im Abschluss. Beispiel Adriano Grimaldi, eine Art Tormaschine in der Rückrunde der Vorsaison, jetzt seit Ende Juli ohne Treffer, seit Anfang August ohne Vorlage. „Er ist eine gestandene Persönlichkeit. Er ist zuversichtlich, dass der Knoten bald platzt, er hat die Überzeugung“, meint Möhlmann. Grimaldi braucht den Befreiungsschlag per Torerfolg dringend, das würde allen auf die Sprünge helfen.

Die personellen Sorgen bei den Preußen halten sich dagegen aktuell in Grenzen. Einzig der Ausfall von Defensivspezialist Sebastian Mai (erkrankt) tut weh. Er ordnete beim 0:0 in Lotte das Geschehen in der defensiven Mittelfeldzentrale. Dafür steht aber nach seiner kurzen Verletzungspause Simon Scherder für diese Position schon bereit.► Julian Büscher trainierte in dieser Woche mit und war „belebend für das Training“ (O-Ton Möhlmann). Der 24-Jährige von DC United aus der MLS (USA) ist vertraglos.►  SCP: Schulze Niehues – Tritz, Kittner, Schweers, Menig – Scherder – Rühle, Rizzi, Rinderknecht, Kobylanski – Grimaldi

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