Reiten: Turnier in Frankfurt
Münsters Amazonen beim Serien-Finale in der Frankfurter Festhalle

Münster -

Ingrid Klimke und Helen Langehanenberg machen sich in Frankfurt fit für den bevorstehenden K+K-Cup in Münster. Klimke startet am Main beim Louisdor-Preis, Langehanenberg hofft auf eine gute Platzierung beim Burg-Pokal.

Mittwoch, 13.12.2017, 18:56 Uhr aktualisiert: 13.12.2017, 20:08 Uhr

Die Frankfurter Festhalle ist ein Ort, an den sich Ingrid Klimke gerne erinnert. Vor Jahresfrist rockte die Reiterin des RV St. Georg Münster dort das Dressur-Viereck und avancierte im Finale des Nürnberger Burg-Pokals zum Publikumsliebling. Mit Franziskus und Geraldine belegte sie in der abschließenden Prüfung die Plätze zwei und drei und wiederholte dieses Kunststück im Siegerpreis, in dem die besten drei Finalisten eine Zugabe geben dürfen. „Das war schon cool“, sagt Klimke rückblickend. Nun geht es erneut nach Frankfurt, diesmal aber zum Finale des Louisdor-Preises, der Grand-Prix-Serie für acht- bis zehnjährige Pferde.

Aus dem Alter für den Burg-Pokal – in dieser Dressurtour dürfen nur sieben- bis neunjährige Pferde starten – sind Klimkes Vierbeiner herausgewachsen. Dass sie sich entsprechend weiterentwickelt haben und auch den Anforderungen des Grand-Prix-Levels gewachsen sind, zeigte die Saison. Gleich auf der ersten Station in Hagen a.T.W. (mit Geraldine) sowie beim zweiten Serien-Stopp in Wiesbaden (mit Franziskus) löste sie die Tickets für Frankfurt, wohin sie gut vorbereitet fährt. Die Generalprobe, den Kurz-Grand-Prix beim Dressurturnier in Appelhülsen, gewann sie mit Franziskus, mit Geraldine wurde sie Vierte. „Die beiden sind munter und frisch“, sagt Klimke, die eine starke Konkurrenz erwartet. „Alle werden sich ordentlich auf Frankfurt vorbereitet haben und in Top-Form sein“, meint die 49-Jährige, die zudem im Springparcours mit Wolterra starten wird.

Doch auch 2017 ist im Finale des Burg-Pokals eine Münsteranerin dabei. Helen Langehanenberg qualifizierte sich mit ihrem Sieg in Balve mit Brisbane für den Showdown der besten zwölf. Ihrer acht Jahre alten Stute attestiert die Team-Europameisterin „großes Potenzial, Nervenstärke und Aufmerksamkeit“. Beste Voraussetzungen, um in der stimmungsvollen Frankfurter Festhalle zu bestehen. Los geht es am Donnerstag mit der Einlaufprüfung, am Samstag folgen das Finale sowie als krönender Abschluss der Siegerpreis.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5356393?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686789%2F
Nachrichten-Ticker