Fußball: Bezirksliga
Rückschlag für VfL Wolbeck: Guter Trend jäh gestoppt

Münster -

Der VfL Wolbeck hat sich in der nass-kalten Bezirksliga-Spätschicht gegen Germania Hauenhorst aus Rheine die achte Saisonniederlage eingefangen.

Freitag, 15.12.2017, 07:06 Uhr
Jan Niklas Tegtmeier kommt nicht durch gegen die Hauenhorster Yannik Willers (links) und Kemel Koussaybani.
Jan Niklas Tegtmeier kommt nicht durch gegen die Hauenhorster Yannik Willers (links) und Kemel Koussaybani. Foto: Peter Leßmann

Die Fußballer von Trainer Luis Fetsch verließen nach dem 1:2 (1:1) geknickt den gut bespielbaren Kunstrasen und sind laut Coach „froh, dass es jetzt in die Pause geht. Wir haben einiges aufzuarbeiten.“ Der gute Trend der letzten Wochen wurde jäh beendet.

Dabei drückte der VfL dem Spiel direkt den Stempel auf, schlug aber kein Kapital aus einigen Tempoattacken, die bevorzugt über links liefen. Außenverteidiger Fabian Stelzig und Luca Rehberg verstanden sich prächtig. Stürmer Daniel Seidel ging etliche Meter. Wiederholt verpasste er, dann in der Zentrale, nur knapp beim Abschluss. Die Germania reagierte zunächst nur, legte aber eiskalt vor: Der 16-Meterschuss von Christian Ebbeler traf ins kurze Eck (21.), direkt im Gegenzug wurde Luca Rehberg gefoult. Linksfuß Daniel Bothen, der Aufbauspieler und Ballkontakt-König, verwandelte souverän (22.). „In der Phase haben wir den Charakter gezeigt, der uns zuletzt ausgezeichnet hat“, hatte Fetsch schon die besten Momente gesehen.

Mit Wiederanpfiff wirkte Hauenhorst griffiger und quicker in den Aktionen. Eine glänzende Kopfballchance vergab Yannick Beermann, auf der anderen Seite eine ähnliche Marco Bensmann. Wolbecks Zuspielqualität ließ nach. Dass Spielleiter Stefan Uphaus manche Aktionen eigenwillig bewertete, nervte beide Teams, kostete den VfL aber wohl das 2:1. Niklas Thewes soll Abseits gestanden haben. Als der blitzschnelle Gästespieler Yannik Willers aus 17 Metern draufhielt und zentral unter die Latte traf (81.), hatte er auch Glück. Teamkollege Jan-Hendrik Koers sah Rot nach einem Notbremsenfoul (82.). Die paar Unterzahlminuten überstand die dezimierte Elf aufmerksam. „Ich ärgere mich über die unruhigen Aktionen der zweiten Halbzeit“, schimpfte Fetsch.

VfL: Klein – N. Rehberg, Bensmann, Bodin, Stelzig – Thewes, Tegtmeier, D. Bothen, L. Rehberg – Deckert (75. Möllmann), Seidel

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