Futsal: Regionalliga
UFC Münster gastiert beim UFC Paderborn – ein Duell auf Augenhöhe

Münster -

Was für ein Duell: Zweiter gegen Erster. Wenn sich am Samstag die Namensvettern vom UFC Paderborn und UFC Münster messen, dürfte eine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft fallen.

Freitag, 15.12.2017, 18:06 Uhr aktualisiert: 15.12.2017, 23:06 Uhr
Auf ins Duell mit Paderborn: Thea Fullenkamp (links) will mit dem UFC Münster einen entscheidenden Schritt in Richtung Westdeutsche Meisterschaft machen.
Auf ins Duell mit Paderborn: Thea Fullenkamp (links) will mit dem UFC Münster einen entscheidenden Schritt in Richtung Westdeutsche Meisterschaft machen. Foto: fotoideen.com

Sie sind Dom- und Bischofsstädte. Studenten tummeln sich zuhauf in den wissenschaftlichen Einrichtungen der Universitäten. Ihre Vorzeigefußballer duellieren sich in Lia drei – tauschen hier und dort schon mal das kickende Personal aus. Massih Wassey lässt grüßen. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Paderborn und Münster Gemeinsamkeiten haben. Berührungspunkte gibt es selbst im Futsal bei den Frauen. In der Regionalliga sind beide Teams beheimatet – und aktuell auf Augenhöhe. Nur aufgrund der besseren Tordifferenz (plus 77 gegenüber plus 55) liegt Westfalen gegenüber Ostwestfalen bei 21 Zählern einen Wimpernschlag vorne. „Das soll auch so bleiben“, sagt Eike Wessels, Trainer der erfolgreichen Mädels des heimischen UFC. Am Samstag treffen beide Mannschaften im letzten Akt vor der Winterpause in Paderborn aufeinander (19 Uhr). Mehr Spannung geht nicht. Wer diese Partie gewinnt, dürfte schon im vorweihnachtlichen Trubel die Meisterschaft mehr oder weniger eintüten.

Ja, es ist eine Erfolgsgeschichte, die Münster in den vergangenen Jahren in dieser Variante des Hallenfußballs geschrieben hat. Zwei Mal Westdeutscher Meister, einmal Pokalsieger – der UFC schwingt sich auf, Titel Nummer drei seiner Vereins-Vita im dritten Jahr seit Bestehen der Regionalliga hinzuzufügen. Diese Dominanz sucht seinesgleichen. Nicht zu vergessen: ganz frisch holten sich die von Wessels betreuten Mädels in der vergangenen Woche die Deutsche Meisterschaft im Hochschulsport und verteidigten ihren Erfolg aus dem Vorjahr. Das Gros der Truppe besteht aus Kickern des UFC. Wen wundert’s?

„Extra motivieren muss ich vor diesem Speil niemanden“, sagt Coach Eike Wessels. Es scheint, als wüsste ein jede um die Bedeutung dieser Aufgabe. Im Hinspiel setzte sich Münster daheim mit 7:6 durch. Der direkte Vergleich spricht also (noch) für die Gäste. Es deutet alles darauf hin, dass der Titelkampf an diesem Samstag entschieden wird. Die Verfolger aus Essen und Düsseldorf sind mit zehn Punkten abgeschlagen – da wird kein Team mehr wie Phoenix aus der Asche steigen. Die Meisterschaft führt über Münster oder Paderborn.

Für den UFC spricht, dass er noch kein Spiel unter der Ägide von Wessels verloren hat. Und so ganz nebenbei: Auch gegen den UFC Paderborn blieb die Weste bis auf ein 2:2 aus der Spielzeit 2016/17 weiß. Das sind beste Voraussetzungen, um im Erzbistum zu bestehen. Und den Grundstein für die dritte Meisterschaft zu legen. „Das ist unser Ziel“, sagt Coach Wessels selbstbewusst. Er kann es sein.

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