Fußball: Westfalenliga
Rumpf-Elf des BSV Roxel wehrt sich lange beim SC Roland

roland -

Mit einer weiteren Niederlage verabschiedete sich der BSV Roxel in die Winterpause. Am Samstag gab es ein 0:3 beim SC Roland. Wenn der BSV mehr personelle Alternativen gehabt hätte, wäre vielleicht etwas möglich gewesen.

Sonntag, 17.12.2017, 15:32 Uhr aktualisiert: 17.12.2017, 20:03 Uhr
Turm in der Dauerdefensive: Dickens Toka verdiente sich in der BSV-Abwehr gute Noten.
Turm in der Dauerdefensive: Dickens Toka verdiente sich in der BSV-Abwehr gute Noten. Foto: fotoideen.com

80 Minuten stemmte sich der BSV Roxel der früh sich abzeichnenden Niederlage entgegen. Doch erst mit dem dritten Gegentreffer (80.) von Djaniny Dos Santos zum 0:3 (0:1)-Endstand beim SC Roland erlahmte die tapfere Gegenwehr.

„Die Jungs stecken nie auf. Auch wenn es heute fast ausschließlich darum ging, zu verteidigen“, lobte Co-Trainer Ivo Kolobaric die Akteure des Schlusslichts. Zu Recht, denn eine durch die beiden A-Liga-Spieler Christopher Fritzsch und Marvin Lamskemper komplettierte Startelf machte es lange ordentlich. Nur einmal, in Minute zehn, war die BSV-Defensive um den aufmerksamen Innenverteidiger Dickens Toka unsortiert, attackierte Dos Santos nur zögerlich. Der konnte zentral an der Strafraumgrenze angespielt werden, sich drehen – und verwandeln. Gerade als der SC Roland begann, unruhig zu werden. Ansonsten erlaubte Roxel den Gastgebern vor der Pause nur noch zwei Chancen. Einmal (39.) war Torhüter Daniel Neuhaus auf dem Posten, zudem (44.) verfehlte ein Kopfball das BSV-Gehäuse. Für die Abwehr gab es allerdings zu wenig Entlastung, um wettbewerbsfähig zu sein. In der Vorwärtsbewegung ging der Ball oft und hastig verloren. Das Spiel war es nach dem 0:2 (62.) durch Konstantinos Papadopoulos zweifelsfrei, wenngleich das Schlusslicht danach und bis zum 0:3 zwei Mal durch Benjamin Leifeld sowie David Veauthier zu guten Chancen kam.

„Man konnte erahnen, was möglich gewesen wäre, wenn wir personell besser aufgestellt gewesen wären“, befand Kolobaric. Eine Verlegung der Partie war ebenfalls nicht möglich. Die lehnte der SC Roland wegen der „Vorbereitungen für das Catering“ ab – für handverlesene 59 Besucher.

BSV: Neuhaus – Groß, Fritzsch, Toka, Willich – Rama, Lamskemper (61. Veauthier), Güllü (83. Boch), Andrick, Taniguchi (83. Osthege) – Leifeld

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