Fußball: Westfalenliga
Der nächste Dämpfer für den TuS – Hiltrup verliert gegen Victoria Clarholz

Münster -

Ein Satz mit x... Der TuS Hiltrup verabschiedet sich mit einer Niederlage aus dem Jahr 2017. Im Nachholspiel verlor der Westfalenligist auf heimischem Platz mit 1:2 gegen Victoria Clarholz, erlaubte sich dabei zu viele Fehler – einmal mehr.

Sonntag, 17.12.2017, 20:44 Uhr aktualisiert: 17.12.2017, 20:58 Uhr
Lachender Dritter: Robin Wellermann (l.) macht sich mit dem Ball auf und davon, während TuS-Teamgefährte Joschka Brüggemann mit dem Clarholzer Eugen Dreichel rangelt. Nach 90 Minuten waren die Gäste den Hiltrupern enteilt.
Lachender Dritter: Robin Wellermann (l.) macht sich mit dem Ball auf und davon, während TuS-Teamgefährte Joschka Brüggemann mit dem Clarholzer Eugen Dreichel rangelt. Nach 90 Minuten waren die Gäste den Hiltrupern enteilt. Foto: Peter Leßmann

Schöne Bescherung für den TuS Hiltrup. Denn im Nachholspiel der Westfalenliga mussten sich die Blau-Weißen Victoria Clarholz 1:2 geschlagen geben. Es war die dritte Niederlage in Folge für den TuS, der damit den Anschlusses an die Spitzenteams eingebüßt hat.

Nach der Derby-Schlappe gegen den BSV Roxel war der TuS auf Wiedergutmachung gegen die abstiegsbedrohten Gäste aus, musste aber nach nicht einmal 15 Sekunden den ersten Dämpfer hinnehmen. Nach einer Flanke von Andreas Dreichel stocherte sein Zwillingsbruder Eugen den Ball über die Linie.

Hiltrup, von dem frühen Gegentreffer angeschlagen, schaffte es nur selten, zielstrebig nach vorne zu spielen. Viele technische Fehler und ungenaue Abspiele machten es für Clarholz leicht, das eigene Tor sauber zu halten und auf der Gegenseite auf Konter zu lauern. Nur Guglielmo Maddente (15.) und Robin Wellermann (19.) sorgten für etwas Torgefahr.

Wellermann gleicht aus

Kurz vor der Halbzeitpause klingelte es dann doch im Kasten der Gäste. Nach einer bereits geklärt geglaubten Maddente-Ecke eroberte Torjäger Wellermann den Ball zurück und schloss von der Strafraumgrenze eiskalt ab (45.)

Nach der Halbzeit veränderte sich das Bild kaum. Hiltrup hatte viel Ballbesitz, spielte aber zu ungenau, um die aggressiv verteidigenden Victoria zu überwinden. So kam es, wie es kommen musste, und die Dreichel-Kombi schlug erneut zu: Andreas tankte sich in den Strafraum und profitierte davon, dass Christoph Blesz im Zweikampf wegrutschte. Eugen Dreichel musste erneut nur einschieben (54.).

Zum Ärger von TuS-Coach Carsten Winkler: „Wir machen zu viele Fehler. So braucht der Gegner nur wenige Chancen, um uns zu schlagen.“ Auch nach dem erneuten Rückschlag schaffte es seine Elf nicht, mehr Durchschlagskraft zu entwickeln. Die stets am Rande des Erlaubten verteidigende Victoria Clarholz spielte stattdessen abgeklärt bis zum Ende.

In der gesamten zweiten Halbzeit kam Hiltrup nur einmal wirklich gefährlich vor das Tor der Gäste, traf in Person von Wellermann in der Nachspielzeit allerdings nur die Latte. So musste sich der TuS Hiltrup letztendlich verdient geschlagen geben, rangiert nun mit 25 Punkten weiterhin auf Platz sechs der Tabelle – acht Punkte hinter Spitzenreiter Gievenbeck. Um den Abstand schrumpfen zu lassen, hat Winkler für die Winterpause einen klaren Plan: „Wir müssen im letzten Drittel klarer spielen, um auch Gegner, die tief stehen, zu besiegen.“

TuS: Böcker – Finkelmann, Brüggemann, Beyer, Blesz – Fromme, Rottstegge, Wiethölter – Castro (61. Kniesel), Wellermann, Maddente

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