Fußball: LEG-Münsterlandcup
Der FCG macht auch auf dem Hallenparkett eine glänzende Figur

Münster -

Der 1. FC Gievenbeck ist derzeit das Maß aller Dinge. Als Tabellenführer der Westfalenliga auf dem Feld, aber offensichtlich auch auf dem Hallenparkett. Mit übersichtlichem Kader und ohne Trainer dominierte der FCG das Turnier des SC Nienberge. Und es blieb nicht nur bei einem Platz eins.

Sonntag, 17.12.2017, 20:48 Uhr
Klein, aber fein: Das überschaubare Aufgebot des 1. FC Gievenbeck sicherte sich durch einen 5:0-Finalerfolg über BW Aasee den Turniererfolg in Nienberge.
Klein, aber fein: Das überschaubare Aufgebot des 1. FC Gievenbeck sicherte sich durch einen 5:0-Finalerfolg über BW Aasee den Turniererfolg in Nienberge. Foto: Peter Leßmann

Der 1. FC Gievenbeck kann auch Halle. Das stellte der Tabellenführer der Westfalenliga auf dem Parkett der Sporthalle an der Feldstiege unter Beweis. Durch einen 5:0-Finalsieg über BW Aasee sicherte sich das Team von Benjamin Heeke, der das Turnier allerdings nur als Zuschauer verfolgte, den Sieg beim LEG-Münsterlandcup des SC Nienberge. Damit setzte der FCG in Spiel 40 den perfekten Schlusspunkt und löste gleichzeitig Vorjahressieger Westfalia Kinderhaus ab. Der von Gerrit Göcking betreute Bezirksliga-Primus musste sich nach einem 2:0 im Neunmeterschießen gegen Borussia Münster mit Rang drei begnügen.

„Es geht auch ohne Trainer“, grinste Heeke nach dem Coup beim Hallen-Cup. Mit sechs Spielern in der Vorrunde sowie acht in der Endrunde angetreten, dominierte sein Team und sicherte sich auch die 450 Euro für Platz eins. Nico Eschhaus und Christian Keil hatten die Organisation übernommen. Und wie! Keil wurde als bester Spieler sowie mit 15 von 227 Turniertreffern als erfolgreichster Torschütze ausgezeichnet, Eschhaus als bester Schlussmann. „Jetzt haben die Jungs Blut geleckt“, geht Heeke davon aus, dass das Interesse in seiner Mannschaft an weiteren Turnieren nun wächst.

Mit einem Feuerwerk endete zuvor bereits die Endrunde. Beim ersten Aufeinandertreffen des FCG mit BW Aasee. Beim 5:5 im letzten Spiel der Zwischenrunden-Gruppe zwei zogen beide Teams sämtliche Register. Allerdings zum Leidwesen des SC Münster 08. Eine Niederlage des Bezirksligisten hätte für die Kanal-Kicker das Halbfinal-Ticket bedeutet. Der Landesligist hatte nach erwartetem Vorrundenverlauf in der Endrunde mit drei Zählen abgebaut.

Dass sich ein breiter Kader auszahlt, stellten derweil die Blau-Weißen unter Beweis. Mit nur zwei Akteuren aus der zweiten Mannschaft komplettiert, nahm das Aasee-Team den Hallenauftritt nicht auf die leichte Schulter. Zudem erfuhr es durch Chefcoach Matthias Gerigk, der mit einigen Spielern direkt vom Bezirksliga-Nachholspiel aus Neuenkirchen angereist war, Rückendeckung. Rechtzeitig zum Finale. Doch der FCG kann eben auch Halle – selbst mit dem ungewohnten Futsal-Spielgerät.

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