Di., 26.12.2017

Fußball: Hallen-Stadtmeisterschaften in Münster Westfalia schickt junge Füchse mit alten Hasen ins Rennen

Kevin Schöneberg (r.), hier gegen den Nullfünfer Leon Krause, qualifizierte sich mit Kinderhaus souverän.

Kevin Schöneberg (r.), hier gegen den Nullfünfer Leon Krause, qualifizierte sich mit Kinderhaus souverän. Foto: fotoideen.com

Münster - 

Die Kreisligisten hatten keine große Chance auf den Gruppensieg in der Staffel C und D. – Die Bezirksliga-Vertreter Westfalia Kinderhaus und BW Aasee ließen sich Tabellenplatz eins jedenfalls nicht streitig machen. Dahinter reichte es für die A-Ligisten TSV Handorf und Wacker Mecklenbeck zum Weiterkommen.

Von Christoph Lübke

Dominante Bezirksligisten waren in der Halle Berg Fidel am Abend das Maß der Dinge. Neben Westfalia Kinderhaus kam in Gruppe C noch A-Ligist TSV Handorf durch, in Gruppe D folgte Wacker Mecklenbeck Gruppensieger BW Aasee.

Eindruck hinterließen die Kinderhauser, die eine ganz junge Truppe ins Rennen geschickt, aber mit Kevin Schöneberg oder Nick Rensing auch alte Hasen aufgeboten hatten. Parallel zum 4:0-Auftakt Westfalias gegen den FC Münster 05 besiegte der TSV Handorf C-Ligist SG Dyckburg, ebenfalls mit 4:0.

Nach dem anschließenden 3:0-Sieg gegen Handorf war für die Westfalia das Zwischenrundenticket gebucht. Die finale 12:1-Gala gegen die SG Dyckburg war dann nur noch Gaudi. Handorf erarbeitete sich die Zwischenrunde per 2:0 im „Endspiel“ gegen Münster 05.

Fotostrecke: Hallenfußball-Stadtmeisterschaften in Münster: 1. Vorrunden-Tag

Co-Trainer Gerrit Göcking, der statt des in zivil beobachtenden Marcel Pielage das Coaching übernommen hatte, musste seichten Druck ausüben, um eine starke Hallenkombo aufzubieten: „Grundsätzlich sollten diejenigen spielen, die Bock haben. Den einen oder anderen, so wie etwa Mike Liszka, den mussten wir überreden.“ Weil seine Truppe in diesem Jahr mehr reißen will als in den vergangenen, war dies nötig. „Wir wollen auf jeden Fall in die Endrunde. Alles andere sehen wir dann“, erklärt Göcking.

Schon vor der Schlussrunde stand in Gruppe D auch BW Aasee als Weiterkommer fest. Sowohl beim 3:1-Erfolg über den UFC Münster als auch beim spannenden 3:1-Sieg gegen Wacker Mecklenbeck hatte Paul-Moritz „Momo“ Dietz, der von zahlreichen höherklassigen Teams gejagt wird, das letzte Wort.

„Wir sind für die Phrasen zuständig, Fabian Fröhning ist unser Mastermind“, feixte BWA-„Co“ Tobias Steens. Fröhnings Ziel: „Wir wollen möglichst weit kommen.“

Eine Runde weiter ist auch Wacker, das im vorletzten Spiel des Tages enttäuschende UFC-Futsaler 4:1 schlug.



http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5382068?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686789%2F