Fußball: Hallen-Stadtmeisterschaften
Nach Zwischenrunden-Auftakt: Erste Finalisten ermittelt - Wacker überglücklich

Münster -

Über 300 Tore, rund 4700 Zuschauer bislang: Die Titelkämpfe unterm Hallendach am Berg Fidel machen weiterhin Spaß. Auch und vor allem am spannenden Zwischenrundentag am Donnerstagabend.

Freitag, 29.12.2017, 07:40 Uhr aktualisiert: 01.01.2018, 15:56 Uhr
Spieler des Tages und  großer Rückhalt der Wacker-Kicker: Torhüter Nils Berding (M.) hält, was zu halten ist im Spiel gegen Hiltrup.
Spieler des Tages und  großer Rückhalt der Wacker-Kicker: Torhüter Nils Berding (M.) hält, was zu halten ist im Spiel gegen Hiltrup. Foto: Peter Leßmann

Vorjahressieger TuS Hiltrup gab mal gleich eine Standortbestimmung ab und gestaltete den Auftakt zweistellig. Beim 2:10 war Portu Münster um die vier Ligen, die die beiden Kontrahenten in der Saison trennen, schwächer. Was das anschließende 1:1 zwischen Westfalia Kinderhaus und Wacker Mecklenbeck wert war? Nach dem hochdramatischen 4:5 der Westfalia gegen Hiltrup war der TuS bereits fest in der Endrunde, aber Portu mit seinen technisch feinen Spielern plötzlich das Zünglein an der Waage.

Wacker erledigte die Aufgabe spät beim 4:1 gegen den klassentieferen Gegner. Torverhältnis? Ja klar, Hallenfußball ist immer auch Mathematik. Mit dem 4:1 gegen Portu im Rücken hatte Wacker alles in der Hand vor dem Spiel gegen den TuS, führte auch schon mit 2:0, dann mit 2:1 nach Schöllings Anschlusstreffer, hatte plötzlich den Gruppensieg im Blick – und kniff dem Schicksal ein Auge zu: Der A-Ligist setzte sich als Spitzenreiter vor Hiltrup durch. Kinderhaus und Portu müssen am Wochenende zuschauen.

Hallenfußball-Stadtmeisterschaften in Münster: 1. Zwischenrunden-Tag

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  • Wacker Mecklenbeck - Westfalia Kinderhaus; Nils Berding (li., Wacker) - Ismael Beckers (Kinderh.)

    Foto: Peter Leßmann
  • Hallenfußball-Stadtmeisterschaften in Münster: 1. Zwischenrunden-Tag Foto: Peter Leßmann
  • Hallenfußball-Stadtmeisterschaften in Münster: 1. Zwischenrunden-Tag Foto: Peter Leßmann
  • Hallenfußball-Stadtmeisterschaften in Münster: 1. Zwischenrunden-Tag Foto: Peter Leßmann
  • Wacker Mecklenbeck - TuS Hiltrup; Nils Berding (unten, Wacker) - Guglielmo Maddente (re., TuS Hiltr.).

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  • Sebastian Heß (Wacker Mecklenbeck) nach dem Sieg über den TuS Hiltrup

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  • Ismail Budak (SCP 2) mit Verlobter und Tochter.

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  • Moritz Ludorf (SC Münster 08)

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  • Christian Wielers

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  • Klaus Fleischer

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  • Torwart Valentin Schulz (BW Aasee)

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  • Lars Anfang und Klaus Fleischer

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  • Norbert Bothen, TuS Hiltrup

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  • Jan Knemeyer (mi., Westf. Kinderh.) trifft zum 2:4 gegen den TuS Hiltrup.

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  • Norbert Bothen

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  • Moritz Ludorf (SC Münster 08)

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  • VfL Wolbeck - SC Preußen Münster 2; Luca Steinfeldt (re., SCP 2) - Marc Klein (li., Wolbeck).

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  • VfL Wolbeck - SC Preußen Münster 2; Ali Ibrahim (re., SCP 2) - Marc Klein (li., Wolbeck).

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  • VfL Wolbeck - SC Preußen Münster 2

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  • Christian Wielers

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  • VfL Wolbeck - SC Preußen Münster 2; Ali Ibrahim (re., SCP 2) - Fabian Stelzig (li., Wolbeck).

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  • VfL Wolbeck - SC Preußen Münster 2; Luca Steinfeldt (mi., SCP 2) - Fabian Stelzig (li.), Waldemar Klemke (re., beide Wolbeck).

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  • Das Spielgerät.

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  • VfL Wolbeck - SC Preußen Münster 2; Ali Ibrahim (re., SCP 2) - Marc Klein (li., Wolbeck).

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  • Hallenfußball-Stadtmeisterschaften in Münster: 1. Zwischenrunden-Tag Foto: Peter Leßmann
  • Portu Münster 2010 - TuS Hiltrup; Andre Saraiva am Ball.

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Wacker-Trainer Sven Lewandowski musste sich erst mal sammeln: „Das war fantastisch von unserer Truppe. Wir haben gegen zwei sehr starke Gegner in der Gruppe (Kinderhaus und Hiltrup) spielen müssen und uns trotzdem durchgesetzt,“ sagte der Coach. „Ich bin überglücklich“.

Prominente Kicker am Ball

Wer hätte vor Jahren gedacht, dass zwei gestandene Profis auf dem Hallenparkett ihre Visitenkarte abgeben? Nur, dass diesmal kein Applaus bei der Vorstellung der Spieler von den Rängen kam. – Der Ruhm verblasst eben schnell. Kevin Schöneberg (Westfalia Kinderhaus) und Mehmet Kara (SCP-Zweite) spielten am Donnerstag zwar nicht gegenein­ander, aber früher zusammen beim Drittligisten Preußen Münster. Auch ein Beleg für die Qualität der Titelkämpfe am Berg Fidel. Immerhin: „Mehmet Kara, Fußballgott“, verneigte und erinnerte sich Hallensprecher Christian Wielers bei mancher Tordurchsage.

In der Gruppe II hatte Preußen Münster II in der Gruppe II zunächst die Ruhe weg, spielte zum Auftakt gegen den frechen VfL Wolbeck abgeklärt und hatte den Bezirksligisten nach der Hälfte der Spielzeit und anfänglichem 1:1 abgekocht. Das späte 6:1 war nicht unbedingt eine Demonstration, dafür wehrte sich die Fetsch-Truppe zu gut.

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Es war aber ein Beleg dafür, was der Rekordmeister in der Halle noch so vorhat im weiteren Turnierverlauf. „Wir haben extrem offensiv aufgestellt“, sagte Preußens Hallen-Trainer Kieran Schulze-Marmeling. „Im Spiel mit Ball ist das schon gut, im Spiel gegen den Ball gibt‘s noch Luft nach oben“. Eine Warnung an die Endrundengegner, mochte man meinen. Die Preußen waren nach dem 5:2 gegen Handorf „durch“.

Und weil Handorf gegen BW Aasee 3:1 gewann, kam das direkte Aufeinandertreffen der beiden Bezirksligisten Aasee und Wolbeck für beide einem vorgezogenen Endspiel gleich. Und was für eins: Nach zwei Toren in 27 Sekunden setzte sich Wolbeck durch und blieb durch das 3:2 im Rennen – Aasee musste die Sachen packen.

Re-Live
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„Ein Endspiel gegen Handorf“ kommentierte daraufhin Wolbecks Coach Louis Fetsch das finale Aufeinandertreffen eines spannenden Zwischenrundentages. Das ebenso endete: Mit einem 2:2, das dem TSV am Ende reichte.

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