Fußball: 3. Liga
Preußen senden nicht nur mit der Ausgliederung ein Signal der Stärke

Münster -

Die Ausgliederung ist vollzogen. Der SC Preußen hat sich für die Zukunft positioniert. Doch das ist nicht das einzige Signal, das von der Versammlung am Sonntag und der vorherigen Debatte ausgeht, wie unser Redaktionsmitglied Thomas Rellmann in seinem Kommentar schreibt.

Sonntag, 14.01.2018, 17:15 Uhr aktualisiert: 14.01.2018, 20:25 Uhr
Zufrieden: Präsident Christoph Strässer 
Zufrieden: Präsident Christoph Strässer  Foto: Jürgen Peperhowe

Jedes andere Ergebnis als das vom Sonntagnachmittag hätte den SC Preußen in arge Bedrängnis gebracht. Personell, finanziell, perspektivisch. So aber hat Münsters erster Proficlub weiter eine Zukunft, sofern sportlich nichts dazwischenkommt, mindestens in der 3. Liga.

Das Votum der Versammlung war deutlich und zweifelsfrei. Und es stellt einen großen Vertrauensvorschuss für die Führungscrew, die vor rund 13 Monaten an selber Stelle bei der Aufsichtsratswahl einen ähnlich hohen Zuspruch erhalten hatte, dar. Nun haben die Bosse die anvisierte Ausgliederung, deren Vorbereitung komplex war, an die sie aber auch ihre persönliche Zukunft geknüpft hatten. Nun müssen und werden Fakten folgen. Die Verantwortlichen tun gut daran, die potenziellen Investoren in der Hinterhand bald zu benennen. Das haben die Mitglieder verdient, denn sie haben diesen Weg erst ermöglicht. Dass wie versprochen keine zu großen Einflüsse von außen gestattet werden in der Kapitalgesellschaft, sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

Mitgliederversammlung zur Ausgliederung der Profi-Abteilung

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Neben dem nackten Ergebnis hat die Debatte im Vorfeld, die von allen Beteiligten, auch den Gegnern, emotional, kontrovers, aber doch fast immer sachlich und fair geführt wurde (soziale Netzwerke vielleicht mal ausgeklammert), gezeigt, dass der SCP lebt und vor allem auch bewegt. Nicht selten wird dem Verein und seiner Anhängerschaft (auch aus dem Rathaus) ja eine gewisse Lethargie unterstellt. Die Diskussionen in den vergangenen Monaten haben gezeigt, dass das Herz vieler Menschen am Adler hängt. Der letzte Beweis war die großartige Beteiligung an der Abstimmung. Das war eine Demonstration der Stärke – und kann Faustpfand für die kommenden Aufgaben sein.

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