Basketball: Regionalliga
Die WWU Baskets in Grevenbroich – der Tag der Entscheidung

Münster -

Können die WWU Baskets Münster ein drittes Mal in dieser Saison gegen Grevenbroich gewinnen und damit einen entscheidenden Schritt zur Meisterschaft machen? Ab 19.30 Uhr geht es um alles – und Münster ist gerüstet für den finalen Schritt.

Freitag, 16.02.2018, 16:30 Uhr aktualisiert: 16.02.2018, 22:56 Uhr
Meister oder Vize? Für Stefan Wess und die WWU Baskets fällt am Samstag die Vorentscheidung.
Meister oder Vize? Für Stefan Wess und die WWU Baskets fällt am Samstag die Vorentscheidung. Foto: Jürgen Peperhowe

Der Tag der Entscheidung ist gekommen. Alles oder nicht heißt es für die WWU Baskets Münster, die am Samstag (19.30 Uhr) mit einem Sieg beim Spitzenreiter BSG Grevenbroich einen riesigen Schritt in Richtung Regionalliga-Meisterschaft machen können. Auf der anderen Seite aber hat der Gastgeber die Möglichkeit, mit einem Erfolg die Münsteraner zum Vizemeister zu küren – es wäre der vierte zweite Platz der Baskets in Serie.

Mit diesem Szenario beschäftigt sich die Mannschaft von Trainer Philipp Kappenstein nicht. Der Optimismus ist groß, auch wenn Münster eine Niederlage mehr auf dem Konto hat und damit fünf Spieltag vor dem Saisonende gegen das endgültige Aus kämpft. „Um was es geht und was auf dem Spiel steht, ist allen klar. Am Samstag gibt es die Klarheit, die jeder haben will. Wir sind gerüstet“, so Attila Göknil, Co-Trainer der Baskets.

Das Selbstbewusstsein zumindest ist wieder gesundet nach der bitteren Heimniederlage im Derby gegen den TV Ibbenbüren, die folgenden schweren Aufgaben gegen die Top-Teams Hagen, Düsseldorf und Herten haben die Kappenstein-Schützlinge gemeistert. „In diesen Spielen hatten wir etwas zu verlieren, nun können wir auch etwas gewinnen“, erklärt Göknil.

BSG ohne Jördell

Münster ist vorbereitet und kann mit dem Wissen, Grevenbroich bereits zwei Mal – im Hinspiel und im Pokal-Achtelfinale – bezwungen zu haben. Ein Schlüssel zu den Siegen war dabei die gute Defensivarbeit unter den Körben. In der Zone am Brett hat Grevenbroich vermeintlich Vorteile, die Zwillinge Malcolm und Marcus Delpeche bringen viel Wucht und Power mit. Sie aber werden auf die Unterstützung eines „Big Man“ verzichten müssen. Der 2,07 Meter große Lennard Jördell brach sich während des Skiurlaubs über Karneval das Schultereckgelenk und fällt für den Rest der Saison aus. Ein Rückschlag für die BSG und Coach Hartmut Oehmen, dem durchaus eine Last-Minute-Verpflichtung zuzutrauen ist.

Egal, ob der Tabellenführer noch einen kurzfristigen Ersatz aus dem Hut zaubert, einen kleinen Vorteil hat Münster nun. Wie schwer der wiegt und wie er sich auf das „Endspiel“ um den Titel auswirkt, wird am Samstagabend gegen 21 Uhr feststehen.

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