Basketball: Regionalliga
Punktspiel gegen Herford hat für WWU Baskets Vorrang vor Pokal gegen Herten

Münster -

Nach dem gewonnenen Gipfeltreffen in Grevenbroich steht für die WWU Baskets ein Doppelschlag an. Am Samstag das wichtige Punktspiel zu Hause gegen die BBG Herford, am Sonntag folgt das Halbfinale im WBV-Pokal gegen die Hertener Löwen.

Donnerstag, 22.02.2018, 16:00 Uhr aktualisiert: 22.02.2018, 16:21 Uhr
„Die Priorität liegt ganz klar auf der Liga.“ Das hat Coach Philipp Kappenstein seinen Jungs eingetrichtert.
„Die Priorität liegt ganz klar auf der Liga.“ Das hat Coach Philipp Kappenstein seinen Jungs eingetrichtert. Foto: Jürgen Peperhowe

Zwei Titel können die WWU Baskets Münster in dieser Saison gewinnen. In der Regionalliga hat sich der neue Spitzenreiter nach dem Erfolg im Top-Duell bei der BSG Grevenbroich beste Voraussetzungen für die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg geschaffen. Und im WBV-Pokal steht das Team von Trainer Philipp Kappenstein im Halbfinale und kann weiter den Vorjahressieg wiederholen. Am Wochenende können die Baskets jeweils die nächsten Schritte zu den möglichen Triumphen machen: am Samstag (19.30 Uhr) in der Liga gegen die BBG Herford, am Sonntag (16 Uhr) im Pokal gegen die Hertener Löwen. Für den Doppelpack in der Uni-Halle gilt: verlieren verboten!

Dabei liegt aber ganz klar die Priorität auf der Liga. Zu groß ist die Sehnsucht, nach drei Vize-Meisterschafen nun endlich den großen Wurf zu landen. „Herford hat Vorrang. Mit Herten beschäftigen wir uns derzeit noch nicht“, sagt Baskets-Trainer Philipp Kappenstein, der mit seinen Schützlingen in den vier verbleibenden Spielen siegen und damit den Aufstieg besiegeln will. Die erste Hürde, die Münster aus dem Weg räumen muss, heißt BBG – und nötigt Kappenstein durchaus Respekt ab. Dabei lässt er sich auch nicht von der Bilanz (9:11) des Tabellenachten blenden, der zuletzt den formstarken TV Ibbenbüren mit 97:65 aus der Halle gefegt und sich damit für das 80:114 bei Citybasket Recklinghausen rehabilitiert hatte. „Mit den letzten Ergebnissen kann ich wenig anfangen. Herford ist sicher eine Mannschaft mit ungemein hoher individueller Klasse“, sagt Kappenstein. Dass er damit den Briten Kris Douse (19,4 Punkte im Schnitt) und den US-Aufbau Carlbe Ervin (16,1) meint, liegt auf der Hand. Dazu kommen mit Alan Boger, Bastian Landgraf oder Philipp Humke Spieler, die ihre Rolle gut ausfüllen. „Herford spielt sehr schnell und kreiert viele Eins-gegen-eins-Situationen. Das ist schwer zu verteidigen“, sagt Kappenstein, der allerdings neben den Hochs auch einige Tiefs im BBG-Spiel ausgemacht hat. „Wir müssen ihre Runs unterbinden und andersherum ihre Probleme ausnutzen“, meint Kappenstein, der für den verletzten Bryce Leavitt (Bänderriss im Sprunggelenk) mit Brandon McGill im Aufbau spielen wird.

Dieser wird dann auch am Sonntag gegen Herten dabei sein, wenn es darum geht, das Traumfinale gegen Ibbenbüren (95:81 bei der BG Dorsten) perfekt zu machen. „Wir wollen den Leuten schon etwas bieten, das Endspiel wäre schön. Aber der Fokus liegt auf der Liga, daher werde ich sicher rotieren“, kündigt der Coach Umstellungen an.

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