Basketball: WBV-Pokal
WWU Baskets aus Münster haben das letzte Wort beim Pokalfinale gegen die Ballers aus Ibbenbüren

Münster -

Noch läuft die Meisterschaft in der Regionalliga. Die hat Priorität. Danach geht es für die WWU Baskets und die Ballers aus Ibbenbüren im Pokalfinale in die Saisonverlängerung. Ein brisanter Vergleich dieser Rivalen, die sich in Hin- und Rückspiel nichts schenken werden.

Montag, 26.02.2018, 16:06 Uhr aktualisiert: 27.02.2018, 15:02 Uhr
Die letzten Punkte der laufenden Spielzeit werden definitiv in der Uni-Halle am Horstmarer Landweg erzielt: In der Woche nach dem Ligafinale werden die Pokal-Endspiele ausgetragen – zuerst in Ibbenbüren, dann mit dem fliegenden Brandon McGill in Münster.
Die letzten Punkte der laufenden Spielzeit werden definitiv in der Uni-Halle am Horstmarer Landweg erzielt: In der Woche nach dem Ligafinale werden die Pokal-Endspiele ausgetragen – zuerst in Ibbenbüren, dann mit dem fliegenden Brandon McGill in Münster. Foto: Peter Leßmann

Bis jetzt läuft bei den WWU Baskets Münster alles nach Plan: Platz eins in der Meisterschaft und ein Platz im Pokalfinale – so weit, so gut, aber eben noch nicht ganz perfekt. Im bevorstehenden März sollen nun für die heimischen Basketballer im Saisonfinale die Krönungsfeierlichkeiten einer außergewöhnlichen und historischen Spielzeit anstehen. Am 17. März bestreitet die Truppe um Trainer Philipp Kappenstein ihr letztes und wohl meisterschaftsentscheidendes Regionalliga-Spiel beim SV Hagen-Haspe, in der Folgewoche (19. bis 25. März) wird in Hin- und Rückspiel bei den und gegen die Ballers aus Ibbenbüren der WBV-Pokal-Sieger ausgespielt. Am Montag hat nun auch das Los den Münsteranern in die Hände gespielt und den WWU Baskets den finalen Showdown zugespielt, der TV Ibbenbüren wird das Hinspiel ausrichten.

Drei Fragen an: Tobias Hülsmeier (Manager der Ballers Ibbenbüren)

Der TVI steht nicht nur im Finale, sondern da auch noch gegen Münster. Perfekt, oder?

Hülsmeier: Münster ist für uns das Traumlos. Zwei Mal Derby zum Abschluss der Saison – das sind echte Highlights.

Aber ist nach einer langen Saison nicht die Luft ein wenig raus?

Hülsmeier: Nein. Wir wollen dann noch einmal alles geben, um Münster zu schlagen und den Pokal zu holen.

Sie versuchen, den Hinspieltermin auf den Sonntag vorzuverlegen.

Hülsmeier: Ja. Wir würden die Halle natürlich gerne noch einmal voll machen. Wir warten jetzt auf eine Antwort aus Münster.

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Der Pokal soll für den amtierenden Titelträger aus Münster diesmal nicht wie im Vorjahr als Trostpreis für den verpassten Aufstieg herhalten, sondern Krönung und Zugabe einer perfekten Punkterunde darstellen. Philipp Kappenstein macht keinen Hehl daraus, wie die Prioritäten bei den Baskets verteilt sind. Meisterschaft und Aufstieg haben eindeutig Vorrang – doch für das Double aus Titel und Pokalsieg würde die erhoffte ganz große Aufstiegssause nach der Schlusssirene in Hagen selbstverständlich noch einmal um eine Woche verschoben. Geht es nach TVI-Manager Tobias Hülsmeier, dürfte die Aufstiegsnacht sogar nahezu komplett trockengelegt werden, weil der TV Ibbenbüren den Heimspieltermin gern direkt auf den Folgesonntag (18. März) vorziehen würde, um noch einmal mehr als 1000 Fans in die eigene Halle zu locken.

Drei Fragen an: Helge Stuckenholz (Manager der WWU Baskets)

Die Baskets stehen nicht nur im Finale, sondern da auch noch gegen Ibbenbüren. Perfekt, oder?

Stuckenholz: Absolut. Besser kann es für die Region gar nicht sein, als dass die beiden Teams, die die meisten Fans mobilisieren, auch im Finale stehen.

Aber ist nach einer langen Saison nicht die Luft ein wenig raus?

Stuckenholz: Um ehrlich zu sein, denken wir im Moment noch gar nicht über den Pokal nach.

Gibt es Überlegungen zum Spieltermin?

Stuckenholz: Das Zeitfenster wurde vom WBV vorgegeben. Wir versuchen jetzt, das mit der Hallensituation in Münster anzupassen.

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Auch bei den Baskets laufen im Hintergrund bereits erste Planungen an, wie Manager Helge Stuckenholz bestätigt – auch wenn die volle Konzentration naturgemäß dem Meisterschaftsendspurt gilt. „Das ist im Moment unser Thema“, so Stuckenholz, der aber schon einmal die Hallensituation in Münster nach einem perfekten Final-Termin abklopft. Fest steht, dass Münster als Hausherr das letzte Wort hat, und „im Rahmen des vom WBV vorgegebenen Zeitfensters, den besten Termin“ sucht.

Allemal bietet der Pokal die optimale Bühne für die Baskets, die aktuelle Spielzeit abzurunden und sämtliche offenen Rechnungen zu begleichen. Bislang haben die Baskets in der laufenden Saison genau zwei Spiele verloren. Eins gegen den Hertener TV – dafür hat sich die Kappenstein-Crew am vergangenen Sonntag mit dem Sieg im Pokalhalbfinale revanchiert –, das andere eben gegen Ibbenbüren.

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