Basketball: Regionalliga
Salzkotten soll der drittletzte Schritt für die WWU Baskets sein

Münster -

Noch drei Schritte – dann soll die Meisterschaft besiegelt sein. Die nominell schwierigste Aufgabe wartet auf Spitzenreiter WWU Baskets Münster am Samstag bei den Accent Baskets Salzkotten. Vorab gibt es ein paar personelle Fragezeichen.

Donnerstag, 01.03.2018, 15:14 Uhr aktualisiert: 01.03.2018, 19:28 Uhr
Kai Hänig
Kai Hänig Foto: Jürgen Peperhowe

120 Minuten liegen noch zwischen den WWU Baskets Münster und der Regionalliga-Meisterschaft, noch drei Schritte fehlen zum Aufstieg in die 2. Liga Pro B. Der erste soll am Samstag (18.30 Uhr) bei den Accents Baskets Salzkotten gelingen.

Tabellarisch ist die Auf­gabe im Paderborner Land die schwierigste der ver­bleibenden. Auf Platz neun stehen die Sälzer mit einer Bilanz von acht Siegen aus 21 Partien, danach folgen für Münster die Duelle gegen Schlusslicht Telekom Baskets Bonn II und beim Drittletzten SV Hagen-Haspe. Dennoch ist es nicht an der Zeit, auch nur einen Deut nachzulassen und den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen, weiß Münsters Coach Philipp Kappenstein. „Das darf es nicht geben. Es wartet ein Endspiel wie in Grevenbroich auf uns. Wir müssen uns definitiv steigern, das Team muss besser spielen als gegen Herford. Da hatten wir einen Hänger“, sagt der 38-Jährige. Vor ­Wochenfrist hätte es Münster beinahe gegen die BBG erwischt, beim 94:89 mühte sich der Spitzenreiter bis zur erlösenden Schlusssirene.

Eine ähnlich knappe Partie könnte es auch in Salzkotten geben, wenn sich die Kappenstein-Truppe nicht defensiv steigert. Sowohl gegen Herford als auch einen Tag später im Pokal-Halb­finale gegen die Hertener ­Löwen kassierte Münster im ersten Viertel jeweils 30 Punkte. „Das ist zu viel, das darf uns nicht noch einmal passieren“, mahnt Kappenstein, der seine Schützlinge auf „ein unangenehmes Duell“ mit einer „sehr physischen, sehr aggressiven und mit hoher Intensität spielenden Mannschaft“ einstellt.

Gegen die wird Münster nicht in Bestbesetzung antreten können. Ex-Salzkottener und Aufbau Bryce Leavitt (Bänderriss im Sprunggelenk) fehlt weiter, gegen Herten knickte auch Stefan Wess um. Dazu grassiert auch bei den Baskets die ­Erkältungswelle, die Andrej König und Leo Padberg im Training pausieren ließen. Dafür aber ist Center Kai Hänig, der gegen Herten nicht dabei war, wieder fit.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5559729?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686789%2F
Nachrichten-Ticker