Basketball: Regionalliga
Kapitän Jan König in Galaform beim Kantersieg der WWU Baskets in Salzkotten

Münster -

Die WWU Baskets haben einen weiteren Schritt in Richtung Aufstieg in die Pro B gemacht. In Salzkotten gab es einen ungefährdeten 113:74-Erfolg. Zweimal noch muss das Team von Trainer Philipp Kappenstein seine Nerven behalten.

Sonntag, 04.03.2018, 16:00 Uhr aktualisiert: 04.03.2018, 19:50 Uhr
Unaufhaltsam: Jan König war in Salzkotten der überragende Baskets-Akteur. 46 Punkte erzielte der Kapitän bei Münsters 113:74-Erfolg.
Unaufhaltsam: Jan König war in Salzkotten der überragende Baskets-Akteur. 46 Punkte erzielte der Kapitän bei Münsters 113:74-Erfolg. Foto: Christina Pohler

Auch zwei Spieltage vor dem Ende der Regionalliga-Saison heißt es weiter: Vorteil WWU Baskets. Der Spitzenreiter aus Münster verteidigte durch den 113:74 (55:35)-Erfolg bei den Accents Baskets Salzkotten seine Pole Position, hat aber weiter die BSG Grevenbroich im Windschatten. Der Verfolger bleibt dank des 119:97 gegen die Hertener Löwen punktgleich, Münster aber hat durch die beiden gewonnenen direkten Duelle alles selber in der Hand.

In Salzkotten traten die Baskets im Stile eines heißen Meisterschaftsanwärters auf – zieht man mal die 112 Sekunden ab. Schnell lag der Gast mit 0:6 in Rückstand, für sonderliche Aufregung aber sorgte der Fehlstart nicht. Mit einem 18:0-Lauf gab Münster umgehend und unmissverständlich die passende Antwort, bei der sich Jan König als Lautsprecher hervortat. Drei Dreier bis zur sechsten Minuten waren ein Vorgeschmack auf die Show des Kapitäns, der am Samstag alle überragte. 46 Punkte bei einer Wurfquote von 68 Prozent, dazu zehn Rebounds – ein Double-Double der besonderen Art. „Es war beeindruckend, was Jan da gespielt hat. Und ich habe ihn ja noch knapp sechs Minuten vor dem Ende herausgenommen“, sagte Coach Philipp Kappenstein, der nicht nur Jan König hervorhob. „Das war ein richtig gutes Spiel von uns, defensiv war es eine Top-Leistung, zu der alle ihren Anteil beigetragen haben.“

Im Vergleich zu den Vorwochen konnte der Trainer das Treiben auf dem Feld relativ gelassen verfolgen, schon zur Pause war bei 20 Punkten Vorsprung die Messe gelesen. Dominanz unter den Brettern (Reboundverhältnis 47:26), stark in der Verteidigung und mit einem Jan König in Galaform – zu überlegen war Münster auch ohne den verletzten Stefan Wess. „Wir haben Salzkotten entnervt“, sagte Kappenstein, dem mit seinem Team noch zwei Hürden auf dem Weg zum Aufstieg im Weg stehen: Schlusslicht Bonn und der drittletzte Hagen-Haspe.

Es sieht gut aus für die Baskets. Behalten sie ihre Nerven im Zaum, sollte es mit der ersehnten Meisterschaft endlich klappen.

Baskets-Punkte: J. König (46), Massing (12), Goolsby, McGill (je 10), Husmann, A. König (je 7), Hänig, Padberg (je 6), Wessel (5), Kosel, Funk (je 2)

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