Fußball: Bezirksliga
Remis mit offenem Visier beim 1:1 zwischen VfL Wolbeck und Vorwärts Wettringen

Münster -

Diese Punkteteilung geht in Ordnung – und damit kann der VfL leben. Beim 1:1 zwischen Wolbeck und Vorwärts Wettringen boten beide Parteien ein ansehnliches Spiel.

Sonntag, 04.03.2018, 19:22 Uhr aktualisiert: 04.03.2018, 21:57 Uhr
Das tut weh: Wolbecks David Ruwe (unten) und der Wettringer David Ratering schenken sich in diesem Zweikampf nichts.
Das tut weh: Wolbecks David Ruwe (unten) und der Wettringer David Ratering schenken sich in diesem Zweikampf nichts. Foto: Wilfried Hiegemann

Nachdem der VfL Wolbeck seine Winterpause aufgrund der wetterbedingten Absetzung der Partie bei Arminia Ibbenbüren um eine Woche verlängern musste, stand eine Frage für Coach Alois Fetsch besonders im Raum: Kann der VfL nahtlos in den Spielbetrieb zurückfinden? Eine unbegründete Sorge. Nach 93 am Ende spannenden Minuten trennten sich Wolbeck und Vorwärts Wettringen mit einem leistungsgerechten 1:1 (0:0)-Unentschieden.

Dass Vorwärts Wettringen kein leichter Gegner sein würde, war Fetsch klar: Immerhin hatten die Gäste eine Woche zuvor die Gievenbecker Reserve, die mit Wolbeck um die Nicht-Abstiegsplätze konkurriert, mit 4:2 nach Hause geschickt. Nicht zuletzt deshalb brauchte Wolbeck nun ebenfalls etwas Zählbares.

Die erste Halbzeit begann rasant, beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe. Chancen waren gleich verteilt, doch zum Torerfolg reichte es noch nicht.

Nach dem Seitenwechsel kam Wettringen etwas engagierter aus der Kabine. Gerold Laschke (59.) und Alexander Witthake (63.) hatten jeweils die Führung auf dem Fuß, doch VfL-Keeper Marc Klein hielt Wolbeck im Spiel. Auf der anderen Seite sorgte eine Schiedsrichterentscheidung in der 69. Minute für Unverständnis. Nach einem harten Foul von Kapitän Eugen Wiens an Marvin Deckert ließ der Unparteiische Gnade vor Recht ergehen, denn der Wettringer hatte bereits Gelb gesehen. Daniel Bothen nutzte die Chance jedoch und verwandelte den daraus resultierenden Freistoß direkt zum 1:0. Wettringen steckte nicht auf und drängte auf den Ausgleich, der in der 76. durch den völlig unbedrängten Gerold Laschke nach einer Ecke auch fiel. Die Schlussminuten waren hektisch, doch es blieb beim 1:1 – für Wolbeck eigentlich zu wenig.

Fetsch war dennoch mit der Punkteteilung nicht unzufrieden. „Wettringen ist ein Kollektiv, das vor Selbstbewusstsein strotzt. Am Ende haben beide mit offenem Visier gekämpft.“

VfL Wolbeck: Klein – N. Rehberg, Quabeck, Bodin, Schroer – Klemke, Bothen – Ruwe (66. Deckert), Bensmann, L. Rehberg (76. Stelzig) – Seidel

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