Boxen: Westfalenmeisterschaften
Vier Münsteraner im Finale um die Westfalenmeisterschaft

Münster -

Der BC Münster 23 und das Boxzentrum machen gemeinsame Sache. Viertel- und Halbfinale um die Westfalenmeisterschaft richtete jetzt der heimische Box-Club aus, das Finale steigt am Wochenende beim Nachbarn.

Sonntag, 04.03.2018, 19:40 Uhr aktualisiert: 04.03.2018, 21:57 Uhr
Diese Rechte sitzt: Miguel Medina-Pocco (rechts) vom Boxzentrum siegte gegen Amarildo Bakaj vom Boxteam Dortmund und steht im Finale um die Westfalenmeisterschaft.
Diese Rechte sitzt: Miguel Medina-Pocco (rechts) vom Boxzentrum siegte gegen Amarildo Bakaj vom Boxteam Dortmund und steht im Finale um die Westfalenmeisterschaft. Foto: Wilfried Hiegemann

Reinemachen hieß es am späten Sonntag für Denis Driesen und Co. in der Stadtwerke-Arena. „Wir wollen als Ausrichter einen guten Eindruck hinterlassen“, so der Pressesprecher und Geschäftsführer des BC Münster 23. Und das tat der heimische Box-Club, der an diesem Wochenende den Hut aufhatte in Sachen Westfalenmeisterschaften der Elite. Das Viertel- und Halbfinale hatte sich der BC auf die Fahnen geschrieben – am kommenden Wochenende steigen die Finalkämpfe beim Boxzentrum.

Es herrschte reger Publikumsverkehr an beiden Tagen. Richtig voll wurde es am Sonntag. Gut 350 Zuschauer wollten sich das Spektakel vor der Haustür mit münstersche Note nicht entgehen lassen.

Um den Titel für den Traditionsverein darf sich bei den Männern B im Schwergewicht (bis 91 Kilogramm) Tim Vogt bewerben. Er siegte knapp gegen seinen Widersacher Mendim Gaxherri vom ehemaligen Bundesligisten BSK Ahlen. Das zweite BC-Eisen im Feuer, Lars Wagner, ging bei den Männern A bei den schweren Jungs gegen Samuel Gasoyan (Viktoria Dortmund) K.o. – ein herber Schlag.

Das Boxzentrum schickt gleich drei seiner Aktiven in die finale „Schlacht“. Miguel Medina-Pocco (Männer C bis 69 Kilogramm) besiegte Amarildo Bakaj vom Boxteam Dortmund, Elah Al-Maghamseh (Männer A bis 69 Kilogramm) zwang seinen Gegenüber Eray Öztürk (PSV Bochum) in die Knie, Naziri Piraki (Männer A bis 75 Kilogramm) ließ Marco Ikonic (Vorwärts Bielefeld) keine Chance. Schwergewichtler Ali Dakroub musste dagegen bei den Männern B gegen Mike Maniera vom MBR Hamm die Segel streichen.

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