Volleyball: 3. Liga Frauen
Blau-Weißer Coup im „El Clásico“ – Aasee gewinnt 3:0 in Ostbevern

Münster -

Damit haben wohl nicht viele Drittliga-Kenner gerechnet. Mit 3:0 gewann Blau-Weiß Aasee das Derby beim BSV Ostbevern – und wiederholte damit das Ergebnis aus dem Hinspiel. Ganz nebenbei beendete BWA damit auch seine Niederlagenserie, ausgerechnet beim Tabellenzweiten.

Sonntag, 04.03.2018, 19:48 Uhr aktualisiert: 04.03.2018, 21:57 Uhr
So sehen glückliche Sieger aus: Die BWA-Volleyballerinnen gewannen überraschend 3:0 im Derby beim BSV Ostbevern.
So sehen glückliche Sieger aus: Die BWA-Volleyballerinnen gewannen überraschend 3:0 im Derby beim BSV Ostbevern. Foto: Ulrich Brunner

Das Derby mit dem BSV Ostbevern hat für die Volleyballerinnen von BW Aasee immer eine besondere Bedeutung. Seit Jahren messen sich die beiden Teams im Spielbetrieb, zum westfälischen „Clásico“ haben die Blau-Weißen daher das Duell der besonderen Art erkoren. Und mit dem zusätzlichen Motivationsschub und dem Wissen, das Hinspiel mit 3:0 gewonnen zu haben, beendete BWA seine vierteilige Niederlagenserie und setzte sich beim Tabellenzweite mit 3:0 (25:21, 25:23, 30:28) durch.

„Das war eine absolute Mannschaftsleistung, richtig cool“, sagte Aasees Co-Trainerin Johanna Paetz. Die Blau-Weißen legten in der Beverhalle direkt gut los und überraschten damit den BSV, der im Kampf um die Drittliga-Spitze keine Punkte zu verschenken hatte.

Mit 25:21 gewannen die Münsteranerinnen den ersten Abschnitt – und weckten damit Ostbevern auf. Zwischenzeitlich lagen acht Zähler zwischen dem BSV und Aasee, das sich aber wieder fing. „Wir haben insgesamt gut aufgeschlagen und uns so gute Situationen erarbeitet“, sagte Paetz. So auch bei der Aufholjagd im zweiten Satz, in dem BWA erst ausglich und dann in letzter Sekunde noch vorbeizog.

Krimi im dritten Satz

So spannend wie Durchgang zwei geendet hatte, so packend ging es nach dem erneuten Seitenwechsel weiter. Schulter an Schulter bewegten sich die Kontrahenten in Richtung Satzende, das eine besondere Dramatik zu bieten hatte. Ostbevern hatte drei Mal die Chance, das vorzeitige Ende des Spiels zu beenden, Aasee seinerseits ließ zwei Matchbälle liegen – und schlug dann beim 29:28 zu. „Das war ein harter Kampf“, erklärte ­Paetz. Und für BWA war es im Kampf um den Klassenerhalt ein wichtiger Sieg.

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