Fußball: 3. Liga
Grimaldi schießt Preußen Münster zum Derbysieg in Osnabrück

Osnabrück -

Knapper Derbysieg für den SCP: Dem Ex-Osnabrücker Adriano Grimaldi gelang beim Nachbarschaftsduell der einzige Treffer der Partie. Ob der Matchwinner weiter für Münster auf Torejagd geht, ist unklar.

Sonntag, 18.03.2018, 17:50 Uhr aktualisiert: 18.03.2018, 18:01 Uhr
Fußball: 3. Liga: Grimaldi schießt Preußen Münster zum Derbysieg in Osnabrück
In der 27. Minute setzt sich Adriano Grimaldi gegen Bashkim Renneke durch und erzielt das Tor des Tages. Foto: Jürgen Peperhowe

Es gab schon Derbys allein in der 3. Liga zwischen dem VfL Osnabrück und Preußen Münster an der Bremer Brücke, da kochten die Gemüter über, da flogen die Fetzen auf dem Spielfeld, da regte sich jede Seite wochenlang über den Ausgang auf. Dieses Mal, an einem eisigen und sonnigen Sonntag im März, war es Adriano Grimaldi vorbehalten, die Dinge gerade zu rücken.

Der Ex-Osnabrücker traf nach 28 Minuten zum 1:0 am Ende des vielleicht schönsten Spielzuges der Partie. Martin Kobylanski hatte den letzten Pass gespielt vor 11.090 Zuschauern. „Ein Derbysieg. Ich treffe halb mit dem Schienbein, halb mit dem Fuß“, fasste Grimaldi den Treffer zusammen. Um dann aber auch zu sagen: „Das war absolut nicht so wie früher. Das waren schon mal andere Zeiten.“

Derby: VfL Osnabrück gegen Preußen Münster

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  • Intensives Duell in Osnabrück: Der VfL und der SC Preußen Münster schenken sich nichts, wie das Duell zwischen Stephan Sama und Adriano Grimaldi beweist.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • In der 27. Minute bringt Adriano Grimaldi die Preußen in Führung.

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  • Das Tor zum 1:0 aus Sicht der Gäste wird bejubelt.

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  • Sandrino Braun umarmt den Torschützen.

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  • Szenen des Derbys: Grimaldi gegen Adam Susac und...

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  • ...Rühle gegen Kamer Krasniqi.

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  • Auch wenn Susac hier...

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  • ...Rühle niederringt, am Ende waren die Preußen obenauf.

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  • Nach Spielschluss bejubelten die Preußen den knappen Derbysieg.

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  • Jubel nach Spielschluss

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  • Die Mannschaft rennt zu den mitgereisten Preußen-Fans.

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  • Etwas widerwillig begibt sich der Mann des Tages...

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  • ...auf den Zaun und lässt sich feiern.

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  • Adriano Grimaldi dankt den SCP-Fans für die Unterstützung.

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  • Die Mannschaft feiert mit den Fans nach dem Derbysieg in Osnabrück.

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  • Fröhliche Gesichter bei den Adlerträgern

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  • Sehen Sie im Folgenden weitere Szenen des Spiels:

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  • Rühle gegen Stephan Sama und Torwart Tim Paterok

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  • Kobylanski köpft

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  • Haariges Luftduell

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  • Rizzi und Koylanski gegen Christian Groß

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  • Schweers gegen Marc Heider

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  • Maximilian Schulze Niehues packt zu.

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  • Kobylanski im Zweikampf

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  • Rizzi gegen Christian Groß

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  • Grimaldi gegen Ahmet Arslan

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  • Rizzi gegen Danneberg

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  • Drei wichtige Punkte für SCP-Trainer Marco Antwerpen

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  • Ahmet Arslan gegen Rizzi und Braun

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  • Adam Heider gegen Rühle und Menig

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  • Marco Antwerpen im Gespräch mit Daniel Thioune

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Osnabrücks Anhang hatte zwischenzeitlich nur noch Mitleid. „Ihr seid nur Auswechselspieler“, schmetterten sie ihren eigenen Spielern entgegen. Münster mit seinen knapp 1200 mitgereisten Fans war da schon, auch weil der SCP recht ordentlich zu Werke schritt, positiver gestimmt.

Matchwinner mit unklarer Zukunft

Grimaldi, dessen Vertrag ausläuft und der vor wenigen Tagen noch attestiert hatte, dass es bislang keine Gespräche mit dem SC Preußen gegeben hatte, stellte nun zumindest fest: „Es hat ein Gespräch gegeben, aber ohne eine Tendenz.“ Sein neuntes Saisontor verbesserte seine Argumente, dennoch deutet sich wohl eine Trennung eher an. Trainer Marco Antwerpen sagte nur: „Er hat ein Tor gemacht. Gut. Dafür ist er da als Stürmer.“

Einzelkritik: VfL Osnabrück - Preußen Münster

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  • Torwart Max Schulze Niehues: Note 3

    Hielt, was zu halten war. Ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft.

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  • Innenverteidiger Lion Schweers: Note 3

    Agierte im Kollektiv unaufgeregt und solide. Macht seinen Job gut.  

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  • Innenverteidiger Ole Kittner: Note 3

    War ganz in seinem Element, spielte seine ganze Routine aus und ließ praktisch nichts anbrennen.

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  • Innenverteidiger Simon Scherder: Note 3

    War vor allem nach der Pause voll auf der Höhe. Leistete sich wie Kittner und Schweers keine Schnitzer.

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  • Rechtsverteidiger Fabian Menig: Note 3

    Passte sich dem fehlerfreien Niveau seiner defensiven Mitstreiter - mal wieder - nahtlos an. Mister Zuverlässig.

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  • Linksverteidiger Jeron Al-Hazaimeh: Note 3

    Hatte gute und auch schlechte Szenen, agiert manches Mal mit zu viel Risiko, bringt aber auch Leben in die Bude.

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  • Mittelfeldspieler Sandrino Braun: Note 2,5

    Ist weiterhin den Schlüsselspieler bei der positiven Entwicklung der Preußen in diesem Jahr. Räumte in der defensiven Zentrale auf. Stark.

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  • Mittelfeldspieler Michele Rizzi: Note 3

    Hätte den SCP mit einem Tor zum 2:0 in ruhigeres Fahrwasser führen können. Bleibt wechselhaft in seinem Spiel, aber auch unverzichtbar für den SCP aktuell.

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  • Mittelfeldspieler Martin Kobylanski, Note 4

    Ist ein Rätsel. Ein herausragender Fußballer, dessen Standards schwach waren. Dann aber, nach der Pause, mit einem glänzenden Abschluss. Ihm fehlt schlicht Konstanz und Stabilität im Spiel.

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  • Angreifer Adriano Grimaldi: Note 2,5

    Mit Saisontor neun zur Stelle. Ackerte wie ein Ochse. Eigentlich ein Bewerbungsschreiben für einen neuen Vertrag.

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  • Angreifer Tobias Rühle: Note 3

    Ist ein Hasardeur im Preußenangriff. Legte sich am Ende mit der Osnabrücker Tribüne an. Ihm fehlt manchmal der Pfennig an der Mark, damit sein Zuspiel zu einem Tor führt, fast an allen guten Angriffen beteiligt. Beim Siegtor hatte er seine Finger auch im Spiel.

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  • Ersatzspieler Lennart Stoll: keine Note

    Kam für Jeron Al-Hazaimeh (73.), verteidigte aber dann auf der rechten Seite und hatte keine Anpassungsprobleme.

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  • Ersatzspieler Lucas Cueto: keine Note

    Kam für Martin Kobylanski (78.) und konnte sich nicht mehr entscheidend in Szene setzen.

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  • Ersatzspieler Tobias Warschewski: keine Note

    Kam für Adriano Grimaldi (82.) und sorgte für Entlastung.

    Foto: Jürgen Peperhowe

Das Derby zog nicht einen spannungsgeladenen Bogen, war keine wirklich dramatische Angelegenheit, Münsters Defensive stand vor der Pause passabel, nach dem Wechsel überragend. Das Tor nach 28 Minuten war ein Paradebeispiel für Ballgewinn und Umschaltspiel, lehrbuchmäßig. Rizzi, Grimaldi, Rühle, Kobylanski und Grimaldi am Ende der Verwertungskette sorgten für das 1:0. Die Hausherren hatten mehr Ballbesitz, wussten aber nicht so wirklich was mit dem Spielgerät anzufangen. Rizzi (2.) und Grimaldi (43.) hatten weitere Riesenchancen, Osnabrück nur durch Wachs (44.) eine wirklich gute – und zudem Glück, weil Adam Susac (37.) eigentlich die Gelb-Rote Karte hätte sehen müssen.

Abstiegsgespenst praktisch verjagt

Und nach der Pause? Da köpfte Michele Rizzi nach 50 Sekunden den Ball an die Latte, Kobylanski (54.) und erneut Rizzi (76.) hätten längst den Deckel auf diese Begegnung zimmern können. Und auch Schiedsrichter Pascal Müller hielt die Hausherren am Leben, als er nach einem Foul an Tobias Rühle von Stephen Sama (72.) nicht auf Elfmeter für Münster entschied.

Wie auch immer: Es reichte für die Preußen, der Sieg war verdient. Mit 36 Punkten ist das Abstiegsgespenst praktisch verjagt, die Rettungsmission von Antwerpen ist fast geschafft. Aber für den 46-Jährigen war es kein Spiel wie jedes andere: „Überragend, wirklich. Der Derbysieg ist für mich mehr als nur ein Sieg.“ Immerhin.

Preußen Münster gegen VfL Osnabrück: Chronologie der letzten Derby-Duelle

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  • 18.03.2018

    18. März 2018

    VfL Osnabrück - SC Preußen Münster 0:1

    Knapper Derbysieg für den SCP: Dem Ex-Osnabrücker Adriano Grimaldi gelang beim Nachbarschaftsduell der einzige Treffer der Partie.

    Den Spielbericht finden Sie hier .

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 30.09.2017

    30. September 2017

    SC Preußen Münster - VfL Osnabrück 4:1

    Die 13 ist weit mehr als eine Primzahl. Viele Menschen haben im Unterbewusstsein Angst vor dieser mystischen Zahl, weil sie hinter ihr eine Gefahr vermuten. Unglückszahl hin, Aberglaube her: Preußen Münster hat am Samstag seinen ganz eigenen Spuk mit dem VfL Osnabrück veranstaltet.

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  • 28.01.2017

    28. Januar 2017

    VfL Osnabrück - SC Preußen Münster 3:0 

    Jubel beim VfL Osnabrück, Frust bei Preußen Münster auch im neuen Jahr. Das Derby in der 3. Liga gewannen die Lila-Weißen am Ende souverän mit 3:0 (1:0). Münsters ordentliche erste Halbzeit wurde nicht belohnt, nach der Pause agierte der VfL im Stile einer Spitzenelf. Einer von Münsters Neuzugängen verletzte sich dabei vermutlich schwer.

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  • 31.07.2016

    31. Juli 2016

    SC Preußen Münster - VfL Osnabrück 0:1

    Klassischer Fehlstart für den SC Preußen Münster: Zum Auftakt der neuen Drittliga-Saison unterlagen die Preußen mit 0:1 (0:1) gegen den VfL Osnabrück. Das war die eine schlechte Nachricht des Sonntags, die zweite: Die Niederlage war absolut verdient. Osnabrücks Kapitän Halil Savran hatte schon nach 22 Minuten von 10530 Zuschauern für das Tor des Tages gesorgt.

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  • 06.03.2016

    6. März 2016

    Preußen Münster - VfL Osnabrück 0:0

    Den Sieg hätte sich Preußen Münster im Derby eigentlich verdient gehabt. Doch es blieb beim 0:0 gegen den VfL Osnabrück. Viele klare Chancen blieben auf der Strecke. Die Hoffnung, noch mal oben anzugreifen, wird immer kleiner. Aufgeben will aber immer noch niemand im SCP-Lager.

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  • 23. September 2015

    23. September 2015

    VfL Osnabrück - Preußen Münster 2:2

    Eigentlich bedarf diese Ansetzung keiner besonderen Maßnahmen, um sie zu einem besonderen Spiel zu machen: Doch dieses Drittliga-Derby zwischen dem SC Preußen Münster und dem VfL Osnabrück findet seinen Weg in die Annalen der beiden Clubs – unabhängig von dem Ergebnis.

    Hier geht es zum Spielbericht.

  • 07. Februar 2015

    07. Februar 2015

    Preußen Münster - VfL Osnabrück 2:0

    Preußen Münster bleibt auf Aufstiegkurs. Mit 2:0 besiegte Münster vor 14 300 Zuschauern den VfL Osnabrück. Zweifacher Torschütze: Amaury Bischoff. Zumindest bis Sonntagnachmittag ist der SCP Tabellenführer.

    Den Spielbericht gibt es hier .

  • 23. August 2014

    23. August 2014

    VfL Osnabrück - SC Preußen Münster 0:1

    Erik Zenga macht das goldene Tor gegen seinen Ex-Club. Gastgeber Osnabrück kassiert beim 0:1 eine Rote Karte (Davide Grassi), Torhüter Daniel Heuer Fernandes hält einen Elfmeter von Kara, der daraufhin von seinem Kollegen Marcus Piossek auf dem Platz provoziert wird. Das Ganze endet in einer Rangelei. Vor dem Anpfiff werden im SCP-Block massiv Rauchtöpfe gezündet, etliche Besucher müssen medizinisch behandelt werden.

    Den Spielbericht gibt es hier .

  • 1. März 2014

    1. März 2014

    SC Preußen Münster - VfL Osnabrück 1:1

    Die letzte Begegnung zwischen den beiden Mannschaften in der Saison 2013/2014 im Preußen-Stadion an der Hammer Straße in Münster steht ebenfalls unter dem Zeichen besonders intensiver Sicherheitsverkehrungen im Vorfeld durch die Polizei. Die Partie verläuft relativ ruhig und geht nach der Führung der Preußen in der ersten Halbzeit und dem Anschlusstreffer der Osnabrücker zu Beginn der zweiten Halbzeit unentscheiden aus.

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  • 2. Oktober 2013

    2. Oktober 2013

    SC Preußen Münster - VfL Osnabrück 1:1

    Eigentlich ist ein Punktgewinn im Hexenkessel Osnabrück nicht schlecht, das schaffen nicht viele, schon gar nicht so hopplahopp ein kriselnder Club wie der SC Preußen Münster. Doch am Ende, als Bundesliga-Referee Peter Gagelmann abpfiff, hatte der Fußball-Drittligist aus Westfalen beim 1:1 (0:1) vor 15848 Zuschauern zwei Zähler in der Arena an der Bremer Brücke liegengelassen.

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  • 2. März 2013

    2. März 2013

    SC Preußen Münster - VfL Osnabrück 3:1

    Seit der Partie vom 10.09.2011 werden die Spiele zwischen Münster und Osnabrück wiederholt von Spannungen und Zwischenfällen, der starken Rivalität der beiden Fanblocks geschuldet, getrübt. Auch im März 2013 kommt es zu Schlägereien und Abbrennen von Bengalo-Feuern. Ein Polizist wird leicht verletzt.

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  • 15. September 2012

    15. September 2012

    SC Preußen Münster - VfL Osnabrück 2:0

  • 3. April 2012

    3. April 2012

    SC Preußen Münster - VfL Osnabrück 1:0

    Was für ein Abend, dieses Derby bleibt in den Köpfen hängen – zumindest für Preußen Münster und seinen Anhang. Ein Treffer von Marco Königs bescherte dem Fußball-Drittligisten den 1:0 (1:0)-Triumph über den Rivalen aus dem Norden, den VfL Osnabrück vor 15 050 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Hammer Straße.

    Zum Spielbericht .

  • 10. September 2011

    10. September 2011

    SC Preußen Münster - VfL Osnabrück 0:1

    Seit der Saison 2011/2012 spielen die Preußen und der Vfl durchgängig gemeinsam in der 3. Liga. Die Begegnung vom 10.09.2011 wird allerdings von heftigen Ausschreitungen von Seiten der Fans überschattet. Beim Spiel kommt es zur Detonation eines Böllers im Spielertunnel des onsatel-Arena, es werden 33 Menschen verletzt, darunter 5 Kinder. Der Verantwortliche für den Sprengstoffanschlag wird zu einer Freiheitsstrafe von 5 Jahren verurteilt. Ein weiterer Jugendlicher, der Sprengstoff ins Stadion schmuggelte, wird zu einer Bewährungsstrafe von 2 Jahren verurteilt.

    Hier finden Sie den Spielbericht.

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