Basketball: Regionalliga
Ein letzter Sieg der WWU Baskets Münster als gelungene Generalprobe für das Pokalfinale

Münster -

Jetzt ist es gänzlich offiziell: Nach dem 98:84-Erfolg der WWU Baskets beim SV Hagen-Haspe wurde der Meister vom Verband geehrt. Kapitän Jan König nahm den Pokal entgegen. Schluss ist aber noch nicht. Am Montag steigt das Hinspiel im Finale des WBV-Pokals in Ibbenbüren.

Sonntag, 18.03.2018, 16:12 Uhr aktualisiert: 18.03.2018, 18:36 Uhr
Kapitän Jan König (rechts) hält den Beweis der Meisterschaft in den Händen – der Rest war ein kollektiver Freudentanz.
Kapitän Jan König (rechts) hält den Beweis der Meisterschaft in den Händen – der Rest war ein kollektiver Freudentanz. Foto: Christina Pohler

Sie mussten nur noch ankommen und antreten, um die Meisterschaft in der Basketball-Regionalliga endgültig und unwiderruflich unter Dach und Fach zu bringen. Und diese zugegeben geringe Hürde nahmen die WWU Baskets Münster beim SV Hagen-Haspe und krönten mit dem 98:84- (46:43)-Erfolg ihre überragende Saison. Kein Konkurrent hat mehr Siege (22), kein Team war offensiv so stark (2114 Punkte), keine Mannschaft stand in der Defense so stabil (1727 Zähler für den Gegner). Zahlen, die belegen, wie verdient dieser Titel und der damit verbundene Aufstieg in die 2. Liga Pro B war.

Mit einem Erfolg – und damit auch mit einer gelungenen Generalprobe für die beiden Endspiele um den WBV-Pokal – wollte sich Trainer Philipp Kappenstein aus der Saison verabschieden und nach den letzten 40 Minuten der Spielzeit die offizielle Meisterehrung genießen. Der Plan ging auf, wenn auch die Weichen auf Sieg erst im dritten Viertel gestellt wurden. Im Auftaktabschnitt, den Kappenstein mit seiner etablierten Startfünf begonnen hatte, legte Münster zwar los wie die berühmte Feuerwehr (9:0). Doch der Neun-Punkte-Vorsprung (26:17) nach den ersten zehn Minuten schrumpfte nach den Punkten 16 und 17 von Hagens Jeremy Lewis – der amerikanische Topscorer der Liga war auch gegen die Baskets mit 39 Zählern bester Werfer – zur Pause auf drei.

Schließlich aber war es der 20:3-Lauf nach dem Wechsel mit je acht Punkten von Andrej König und Niklas Husmann, der die Partie zugunsten des Meisters entschied. In der Folge spielte Münster seinen Streifen cool herunter, Kappenstein gab bis auf Erik Brummert (7:34 Minuten) allen zwölf Akteuren zweistellige Einsatzzeiten, zudem trugen sich alle in die Scorerliste ein. Herausragend dabei war Brandon McGill mit einem Triple-Double (10 Zähler, 10 Rebounds, 13 Assists). „Dennoch war es eine geschlossene Mannschaftsleistung und ein schöner Liga-Abschluss. Wir sind gerüstet für Ibbenbüren“, sagte Kappenstein. Beim TVI steigt am Montag (20.30 Uhr) das erste Pokalfinale. Mit Münster als Meister und Titelverteidiger. Baskets-Punkte: A. König (16), Wess (15), J. König (13), Husmann (11), McGill, Goolsby (je 10), Hänig (6), Wessel (5), Brummert, Massing (je 4), Padberg, Kosel (je 2)

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