Basketball: WBV-Pokal, 1. Finale
WWU Baskets legen in Ibbenbüren vor – und die Hand an den WBV-Pokal

Ibbenbüren -

Die WWU Baskets Münster planen das Double aus Meisterschaft in der 1. Regionalliga und Sieg im WBV-Pokal-Finale. Der Aufstieg in die Pro B ist bereits sicher. Nach dem 88:64 (50:43) beim TV Ibbenbüren ist die Double- Chance vor dem Rückspiel am Freitag in Münster nun glänzend.

Montag, 19.03.2018, 22:36 Uhr aktualisiert: 20.03.2018, 07:35 Uhr
Volles Haus und gute Stimmung: Hier setzt sich Ibbenbürens Maikel Post gegen Münsters Kai Hänig beim Korbleger durch.
Volles Haus und gute Stimmung: Hier setzt sich Ibbenbürens Maikel Post gegen Münsters Kai Hänig beim Korbleger durch. Foto: Jan Kappelhoff

Die Party geht weiter. Die WWU Baskets Münster legen Hand an. Hand an den „Pott“. Zumindest eine. Nach dem beeindruckenden 88:64-Erfolg beim Saison-Nachtisch eins bei den AOK Ballers Ibbenbüren am Montagabend gehen die wilden Jungs von Trainer Philipp Kappenstein mit einem komfortablen Vorsprung in das finale Rückspiel um den WBV-Pokal am Freitag in der Sporthalle Berg Fidel (20 Uhr). Das Double nach der noch taufrischen Meisterschaft ist zum Greifen nahe. Zeit, Geschichte zu schreiben.

1100 Zuschauer

Hat doch gemundet. Nicht nur Feinschmeckern. Das, was die beiden Teams den 1100 Zuschauern auf dem Parkett servierten, traf den Geschmack. Zumindest in den ersten beiden Vierteln, die ausgeglichen waren. Eigentlich nichts wirklich Neues, wenn diese beiden „Nachbarn“ die Klingen kreuzen. Dann ist Feuer unter dem Kessel, kocht, bebt die „Hölle Ost“, wie die Ibbenbürener ihre traditionelle Spielstätte liebend gern martialisch angehaucht nennen. Ja, wenn Münster kommt, wird alles zusammengetrommelt. „Wenn die Ballers und ihre Fans so richtig Energie aufnehmen, dann kann das für jeden Gast sehr unangenehm werden“, wirkte Baskets-Manager Helge Stuckenholz unmittelbar vor dem Duell wenig tiefenentspannt.

Kühlen Kopf bewahrt

Es spricht aber auch für sich, dass Münster im Hexenkessel einen kühlen Kopf bewahrte. Mit einem überragenden Brandon McGill im Aufbau, dem Coach Kappenstein schöpferische Pausen gönnte. Die der junge Nico Funk bravourös mit viel Leben füllte. Stark, vor allem in den ersten 20 Minuten, in denen die Baskets den Ballers nicht eine Führung gönnten. Zum Wechsel hieß es aus Sicht der Gäste 50:43.

Die dekorierte WWU-Garde blieb sich auch nach dem Gang in die Kabine ihrer Linie treu, wenngleich Stefan Wess und Co. ein wenig die Luft rausnahmen. Es langte trotzdem, zumal Ibbenbüren daraus keinen Nutzen zu ziehen wusste. Nach dem beruhigenden 67:58 nach Viertel drei spielten die Uni-Jungs das Ding locker runter. Im letzten Abschnitt war gefühlt ein Klassenunterschied erkennbar.

Da dürfte vor eigenem Anhang nicht ernsthaft die zweite Hand am „Pott“ gefährdet sein. „Das ist perfekt gelaufen. Ganz stark“, freute sich Meistertrainer Kappenstein.

WWU Baskets: Jan König (22), McGill (21), Goolsby (19), Hänig (14), Wess (4), Padberg (4), Andrej. König (3), Kosel (1)

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