Basketball: WBV-Pokal
WWU Baskets gegen Ibbenbüren vor der letzten Party der Saison

Münster -

Die WWU Baskets haben es selbst in der Hand. Eigentlich dürfen sie sich im Rückspiel des WBV-Pokal-Finales gegen die AOK Ballers Ibbenbüren ihren großen Vorsprung nicht mehr aus der Hand nehmen lassen. Erstmals spielt das Team in der Halle Berg Fidel. Und dann soll wieder gefeiert werden.

Donnerstag, 22.03.2018, 16:00 Uhr aktualisiert: 23.03.2018, 15:36 Uhr
Auf voll besetzte Tribünen hoffen die WWU Baskets im letzten Pflichtspiel der Saison. Das Hinspiel des Pokalfinales gewannen Alex Goolsby (v.) und Co. bereits in Ibbenbüren, nun soll beim Wiedersehen am Berg Fidel der Titel – und damit das Double – eingetütet werden.
Auf voll besetzte Tribünen hoffen die WWU Baskets im letzten Pflichtspiel der Saison. Das Hinspiel des Pokalfinales gewannen Alex Goolsby (v.) und Co. bereits in Ibbenbüren, nun soll beim Wiedersehen am Berg Fidel der Titel – und damit das Double – eingetütet werden. Foto: Peter Leßmann

Die Marschroute ist eindeutig: Im zweiten Finale um den WBV-Pokal ist das Double das Ziel, etwas anderes zählt nicht für die WWU Baskets Münster. Nicht nach dem gefeierten Gewinn der Regionalliga-Meisterschaft, erst recht nicht nach dem mehr als deutlichen 88:64-Erfolg am vergangenen Montag im ersten Pokal-Endspiel bei den AOK Ballers Ibbenbüren.

Am Freitag um 20 Uhr brechen die letzten 40 Minuten der Saison an – und die sollen in der Halle Berg Fidel zu einer ultimativen Party werden. Auf über 1500 Zuschauer hofft Münsters Manager Helge Stuckenholz, Trainer Philipp Kappenstein und seine Schützlinge wollen sich vor der stattlichen Kulisse noch einmal von der besten Seite präsentieren und die Feierlichkeiten schon unter den Körben einläuten. „Wir wollen die Saison krönen“, sagt der Coach, der nach dem klaren Ergebnis aus dem Hinspiel keinerlei Befürchtungen hat, dass sich in seiner Mannschaft der Schlendrian fett und feist einnistet. „Die Jungs sind mega-heiß und haben alle richtig Bock. Das haben sie in Ibbenbüren gezeigt, das wollen sie nun auch von Beginn an mit Vollgas am Berg Fidel zeigen. Wir wollen keine Zweifel aufkommen lassen, dass es unsere Show werden soll“, sagt Kappenstein mit der Hoffnung auf ein weiteres rauschendes Basketball-Fest.

Ein solches haben die Baskets in dieser Spielzeit häufig gefeiert. Da wären nicht nur die Erfolge gegen den ärgsten Konkurrenten BSG Grevenbroich, den Münster in der Liga zwei Mal sowie im Pokal-Achtelfinale bezwungen hatte. Auch die Heimbegegnungen vor voll besetzten Tribünen gegen die BG Hagen und die Hertener Löwen mit 40 Punkten von Kapitän Jan König oder die Vergleiche mit Ibbenbüren sorgten – mit Ausnahme der Heimniederlage gegen den Pokalfinalisten – für beste Stimmung. Die wollen die Baskets auch am Berg ­Fidel entfachen und diese dann mit auf die Abschlussfahrt nach Hamburg nehmen. Mit einem Double feiert es sich ja noch besser.

Den Grundstein dafür haben sie bereits gelegt – in 24 Ligaspielen sowie bislang in sieben Pokalpartien. Die Zweifel, dass die Baskets auf den letzten Metern zum Double straucheln, sind gering. Es ist angerichtet für die letzte Party des Jahres.

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