Fußball: Westfalenliga
Preußen II geduldig, clever und mit Steinfeldt-Doppelpack gegen Roland

Münster -

Der Aufstieg ist und bleibt ein Thema für die U 23 des SC Preußen. Gegen Roland Beckum konnte sich Münster einmal mehr auf Angreifer Luca Steinfeldt verlassen, der doppelt traf zum 2:0. Es war ein cleverer und robuster Auftritt der Gastgeber.

Sonntag, 25.03.2018, 18:12 Uhr aktualisiert: 25.03.2018, 20:14 Uhr
Der bei den Profis erprobte Preuße Jannik Borgmann klärt hier vor Beckums Hasan Dere (l.).
Der bei den Profis erprobte Preuße Jannik Borgmann klärt hier vor Beckums Hasan Dere (l.). Foto: Wilfried Hiegemann

Die heimstärkste Elf der Westfalenliga prescht elanvoll in Richtung Aufstieg. Die Zweite des SC Preußen Münster setzte sich in einem bemerkenswert intensiven und spannenden Duell gegen den SC Roland aus Beckum verdient mit 2:0 (0:0) durch, feierte den Doppeltorschützen Luca Steinfeldt und untermauerte, partout mindestens Zweiter werden zu wollen.

Acht von elf Heimspielen gewannen diese Preußen, nur drei Mal teilten sie Punkte – mit dem Pfund lässt sich wuchern in der entscheidenden Phase. Und auf die freut sich Trainer Sören Weinfurtner: Wir haben ein echtes Duell im Herren-Fußball angenommen mit unseren vielen jungen Spielern und bestens gegengehalten.“ Diese Mentalität kann die fußballerisch und taktisch ohnehin reife Elf inzwischen abrufen.

Die mit etlichen ehemaligen Regionalliga-Spielern besetzten Gäste von Coach Robert Mainka, die in Engin Demirdag einen in Münster bestens bekannten Techniker aufboten, nötigten den Preußen eine echte Leistung ab, in der nur der wenig zimperliche Akteur ein Bein an den Boden bekam. Die Beckumer starteten griffiger und sorgten für große Wachsamkeit bei den Adlerträgern, die im 4-4-2-Format agierten – vorne drin mit dem wendigen Quirl Ali Ibraim an Steinfeldts Seite. Andre Born machte gehörig Betrieb. Mehrmals blieb der klare letzten Pass das Problem. Im Umschaltspiel und mit Tempo besaßen Ismail Budak und Kollegen klare Vorteile. Beckum wurde in die Reaktion gezwungen und baute die Elf zur zweiten Halbzeit gehörig um. Um die nun massive Zentrale stand der Gast tiefer und suchte seinerseits die Umschaltmöglichkeiten. Das dafür passende Personal aber fand sich nicht. Die agilen Gastgeber sorgten vielmehr für Szenen. Und legten vor: Ibraim zwang Keeper Arne Kampe zur Parade, den freien Ball jagte Steinfeldt ins Netz (61.). Mehmet Kara, jetzt rechts unterwegs, verweigerte den Abschluss wenige Meter vor dem Tor und schlug einmal mehr einen Haken zu viel (76.). Beckum drückte, aber SCP-Torwart Stephan Tantow und Vorderleute beeindruckte das wenig. Oft gab es Räume für die schnellen Preußen: Fabian Kerellaj und Ibraim vergaben, aber Steinfeldt schob in der Nachspielzeit den Ball ins leere Tor (18. Saisontreffer), als der Roland-Keeper beim Freistoß nach vorne geeilt war und die Preußen den Standard klug klärten. SCP: Tantow – Voß, Mause, Borgmann, Zwick – Born (73. Kerellaj), Benmbarek (82. Böhmer), Budak (88. Sammerl), Kara – Ibraim, Steinfeldt

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