Fußball: Westfalenliga
BSV Roxel kommt auch in Neuenkirchen nicht vom Fleck

Münster -

Es wird nicht einfacher für das Schlusslicht. Durch die 0:2-Niederlage beim SuS Neuenkirchen wuchs der Abstand auf das rettende Ufer erneut an. Will der BSV Roxel irgendwie noch für den Klassenerhalt in Frage kommen, muss die Chancenverwertung besser werden.

Sonntag, 25.03.2018, 18:22 Uhr aktualisiert: 25.03.2018, 18:40 Uhr
Der Münsteraner im SuS-Dress, Max Mümken, verfolgt Roxels Benjamin Leifeld (r.).
Der Münsteraner im SuS-Dress, Max Mümken, verfolgt Roxels Benjamin Leifeld (r.). Foto: Heimspiel/Christian Lehmann

Mit jedem verlorenen Spiel mehr schwindet die Hoffnung auf das kleine Wunder. Auch beim SuS Neuenkirchen war für die Fußballer des BSV Roxel nichts Zählbares drin. 0:2 (0:0) hieß es nach 90 Minuten. „Unter dem Strich nicht unverdient“, wie Gäste-Coach Sebastian Hänsel ehrlicherweise zugab.

Die große Schwäche des Schlusslichts offenbarte sich auch im 21. Saisonspiel. „Wir haben gute Chancen, treffen das Tor aber nicht“, haderte Hänsel. Beispiel gefällig? Diesmal war es im ersten Abschnitt Benjamin Leifeld, der nach einer Balleroberung allein vor SuS-Schnapper Lukas Fiedler stand, das Leder aber links am Tor vorbeizog (33.). Eine „Hundertprozentige“ für seinen Trainer. Zumindest stand die Null zur Pause auch auf der anderen Seite – ein schwacher Trost.

Abschnitt zwei begann ähnlich trübe. Obwohl der Glaube, das Spiel in eine erfolgreiche Bahn zu lenken, da war, wie der Coach versicherte. Wieder war es Leifeld, der nach einer schönen Aktion in die Box geschickt wurde, aber einen Haken zu viel machte. Zu allem Überfluss wurde ein vielversprechender Konter leichtfertig hergeschenkt – Neuenkirchen antwortete prompt mit der Führung durch Malte Nieweler (60.). „Die eine Stunde haben wir wirklich gut mitgespielt. Unser Manko ist und bleibt, dass wir uns vor dem Tor zu naiv anstellen“, weiß Hänsel. Aber: „Aufgeben ist keine Option.“ Selbst wenn der Rückstand auf das rettende Ufer bereits acht Punkte beträgt. Für die Entscheidung sorgte SuS-Spieler Merlin Schütte (70.).

Das spielfreie Wochenende kommt also gelegen. „Da können wir die Kräfte bündeln und mal durchschnaufen.“ Am 8. April geht es gegen den SV Schermbeck weiter. Bis dahin gilt es, die Fußballschuhe neu zu justieren, um wieder zu treffen. BSV: Neuhaus – Taniguchi (81. Krieger), Wesberg, Toka, Groß – Kintrup, Andrick – Leifeld, Cilic (70. Gockel), Zovko (79. Hunnewinkel) – Hatam

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