Fußball: Bezirksliga
Tor-Gigant Moritz Knemeyer trifft fünf Mal für Westfalia gegen Riesenbeck

Münster -

Ein wahres Schützenfest feierte Westfalia Kinderhaus im Heimspiel gegen Teuto Riesenbeck. Mit 9:1 schickte der Spitzenreiter den Gast nach Hause. Moritz Knemeyer gelangen fünf Tore, seinem kongenialen Sturmpartner Jonas Kreutzer zwei.

Sonntag, 25.03.2018, 19:38 Uhr aktualisiert: 25.03.2018, 20:26 Uhr
Der Kinderhauser Finn Liebert zieht entspannt am Riesenbecker Jan Domagalla (r.) vorbei. Der Mann des Tages war aber natürlich Moritz Knemeyer (kl. Bild) mit seinen fünf Treffern.
Der Kinderhauser Finn Liebert zieht entspannt am Riesenbecker Jan Domagalla (r.) vorbei. Foto: Wilfried Hiegemann

Das war furios und entfesselt. Westfalia Kinderhaus jagte Teuto Riesenbeck am Sonntag über die Große Wiese. Nebenbei schoss der fünffache Schütze Moritz Knemeyer sich auf Rang eins der Liga-Torschützenliste. Nach 90 Minuten für Offensivgourmets stand es 9:1 (4:1) für die Münsteraner.

Doch zu Beginn fehlte dem Spitzenreiter noch die Ordnung. Jan Domagallas Schuss nach fünf Minuten ging noch ans Außennetz, wenig später setzte der flinke Moritz Greiwe sich links gegen drei Abwehrspieler durch und traf zum 1:0 (7.). Trainer Marcel Pielage sagte später: „Wir haben ein paar Minuten gebraucht, aber das kann man im Fußball ja schnell wieder ändern.“

Und wie Kinderhaus das kann: Jonas Kreutzer traf nach einer perfekten Offensivaktion der Gastgeber zum Ausgleich (12.). Die Vorlage per Hacke besorgte Moritz Knemeyer, der in der Partie mehrfach ein genial-gefährliches Zusammenspiel mit Kreutzer ablieferte. Eine Minute später war die Partie gedreht: Knemeyers Volley-Treffer zum 2:1 ins rechte Eck erschien lehrbuchmäßig – und war sein erster Streich.

Schlagartig lief der Westfalia-Motor von Abwehr bis Sturm. Als Gerrit Göcking 20 Meter vor dem Tor nicht angegriffen wurde und so für seinen Traumschuss in das linke Eck (20.) massig Zeit hatte, half auch noch die Riesenbecker Deckung mit. Knemeyer besorgte per Kopf das 4:1 (23.) nach Luca Jungfermanns Freistoß. Kinderhaus ließ vor der Pause – wie über das gesamte Spiel hinweg – noch einige Chancen liegen. Derweil wurden Riesenbecks anfängliche Versuche, den Tabellenführer zu ärgern, immer harmloser.

Fünf Minuten nach Wiederanpfiff zimmerte Knemeyer über den Innenpfosten den Ball zum 5:1 ins Gehäuse. Beim 6:1 (60.) nach Kevin Schönebergs Freistoß bewies er wie schon beim 3:1 Kopfball-Präzision. Den fünften Streich des Moritz Knemeyer (68.) bereitete der starke Kreutzer mit seiner Ablage in den Rückraum vor. Er selbst machte das 8:1 (75.) und der eingewechselte Mike Liszka erhöhte auf 9:1 (80.). Pielage frohlockte hinterher: „Das war super Fußball, ein geiles Spiel mit schönen Doppelpässen.“ Westfalia: Steinke – Liebert (67. Zeqiri), Schwinn, Rensing, J. Knemeyer – Jungfermann (56. Liszka), Göcking (65. Wassmann), Schöneberg, Eichler – Kreutzer, M. Knemeyer

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