Fußball: Bezirksliga
Schlussoffensive von BW Aasee kommt gegen Altenrheine zu spät

Münster -

Erst, als es fast schon zu spät schien, wachte BW Aasee zu Hause gegen den SC Altenrheine auf. Aus dem 0:3 wurde ein 2:3, am Ende aber stand eine 2:4-Pleite. Die Personalnot gestattet dem Überraschungsteam zurzeit keine großen Sprünge.

Sonntag, 25.03.2018, 19:40 Uhr aktualisiert: 25.03.2018, 20:14 Uhr
Malte Lohnherr 
Malte Lohnherr  Foto: fotoideen.com

Dem Personalmangel konnte BW Aasee nichts entgegensetzen. In einer am Ende hoch spannenden Partie des Tabellenvierten gegen den Fünften SC Altenrheine mit 2:4. Bereits vor der Partie standen die Vorzeichen gegen Blau-Weiß: Mit Torjäger Paul-Moritz Dietz, Torben Bucksteeg, Jens Brünninghoff, sowie Daniel und David Roesmann brachen gleich fünf Säulen weg.

Offensiv gelangen zunächst kaum Akzente. Auf der Gegenseite presste der SCA enorm früh und hatte mehr von der Partie. Kapital aus der Feldüberlegenheit schlug der Gast nach einem ungenauen Abschlag von Valentin Schulz. Der Ball landete bei Kai Sandmann, der sich nicht zwei Mal bitten ließ – 0:1 (38.).

Auch nach der Pause spielte Aasee nicht mutig. Stattdessen baute Altenrheine die Führung aus. Nach einem weiteren Schulz-Fehlpass legte Sandmann für Dustin Wolters quer, der nur noch einschieben musste (54.).

Nun wechselte BWA-Trainer Matthias Gerigk gleich dreifach. Für Jan-Lucas Schmitt, Julian Sandner und Alexander Pelz kamen Jan-Philipp Struß, Maik Dombrowa und Malte Lohnherr. Doch erst mal noch ein Rückschlag: Sandmann schlenzte den Ball sehenswert in die Maschen (71.). Der K.o.? Nein. Stattdessen meldeten sich die Hausherren zurück. Ein feiner Schuss aus rund 25 Metern von Lohnherr zum 1:3 machte die Partie noch einmal spannend (74). Plötzlich war Aasee wieder im Geschehen. Die Spieler attackierten früh und brachten die Knie der Gäste zum schlottern. Blau-Weiß belohnte sich für den Mut selbst. Nach einer Flanke von links wurde Joshua Roth im Strafraum vollkommen alleine gelassen und köpfte mühelos ein (82.). Doch die Schlussoffensive kam zu spät. Auf der Gegenseite markierte Noel Thale sogar noch das 4:2 und somit den Schlusspunkt (90+5).

Die Personalnot bleibt für BWA wohl. „Ich nehme meine Sporttasche auf jeden Fall mit“, sagte Gerigk mit Blick auf die nächsten Partien. BWA: Schulz – Borgers, Roth, Stiens, Kampschulte – Pelz (65. Dombrowa), Steur, Stemmerich, Sandner (65. Lohnherr) – Schmitt (65. Struß), Runge

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