Reiten: Signal-Iduna-Cup
Niebergs lassen in Dortmund doppelte Chance ungenutzt

Münster -

Die beiden Springreiter Lars und Gerrit Nieberg hatten im Stechen des Großen Preises beim Signal-Iduna-Cup alle Chancen, doch am Ende reichte es nicht für das Podest. Toni Haßmann gewann dagegen das finale Springen der Mittleren Tour.

Sonntag, 25.03.2018, 20:18 Uhr
Gerrit Nieberg und Contagio, hier beim K+K-Cup in der Halle Münsterland, lagen im Stechen des Großen Preises von Dortmund lange auf Kurs, wurden aber mit 14 Strafpunkten Elfter.
Gerrit Nieberg und Contagio, hier beim K+K-Cup in der Halle Münsterland, lagen im Stechen des Großen Preises von Dortmund lange auf Kurs, wurden aber mit 14 Strafpunkten Elfter. Foto: Jürgen Peperhowe

Eine doppelte Chance hatte Familie Nieberg im Stechen des Großen Preises der Bundesrepublik in Dortmund. Beim Höhepunkt des Signal-Iduna-Cups hatten sich sowohl Vater Lars als auch Sohn Gerrit für den finalen Umlauf qualifiziert. Doch das Nieberg-Duo vom RV St. Hubertus Wolbeck kam nicht fehlerfrei durch den Parcours und musste damit den Sieg Denis Nielsen überlassen, der mit Cashmoaker gewann.

Als siebter der elf Stechteilnehmer ritt Gerrit Nieberg ein – und war lange mit seinem Holsteiner Contagio gut und zügig unterwegs. Bis zum drittletzten Hindernis, als die Distanz nicht mehr ganz passte und der Hengst aus eigenem Antrieb auf die Bremse drückte. Verweigerung – und die Hoffnung auf den Sieg war geplatzt. Am Ende wurde Nieberg junior mit 14 Strafpunkten Elfter.

Deutlich besser war sein Vater unterwegs. Der doppelte Team-Olympiasieger kam im Sattel von Foster fast fehlerfrei durch, erst am allerletzten Hindernis fiel eine Stange. Seine 40,16 Sekunden hätten zu Platz drei und dem Gewinn eines Auto gereicht, so musste sich Lars Nieberg letztlich mit Rang sieben begnügen.

Einen perfekten Ausstieg aus dem viertägigen Turnier in der Westfalenhalle fand Toni Haßmann. Nachdem er im Großen Preis mit Channing nur 27. geworden war, gewann er das abschließende Springen der Mittleren Tour mit Maicon. Gerrit Nieberg blieb ebenfalls fehlerfrei und wurde im Sattel von Baccord Vierter.

Im Finale der Youngster Tour hatte Haßmann bereits am Samstag zwei starke Nullrunden gezeigt. Mit dem acht Jahre alten Hengst Contendrix belegte er beim Sieg von Mario Stevens (Lastrup) mit Cero im Stechen den dritten Rang.

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