Fußball: Westfalenliga
Luca Steinfeldt stürmt davon – Torjäger wechselt von Preußen Münster zum TuS Haltern

Münster -

Preußen Münster lässt eines seiner auffälligsten und torgefährlichsten Talente ziehen: Luca Steinfeldt wechselt zur neuen Saison zum Oberligisten TuS Haltern. Zwei Einsätze hat der Westfalenliga-Kicker der SCP-Reserve immerhin im Drittliga-Kader absolviert.

Montag, 26.03.2018, 16:26 Uhr aktualisiert: 27.03.2018, 13:24 Uhr
Luca Steinfeldt (o.), in dieser Szene vom Beckumer Sven Höveler gestoppt, ist in der Regel nicht so leicht aufzuhalten. Nach der Sommerpause greift der Stürmer weiter oben an.
Luca Steinfeldt (o.), hier vom Beckumer Sven Höveler gestoppt, ist in der Regel nicht so leicht aufzuhalten. Nach der Sommerpause greift er weiter oben an – und zwar beim TuS Haltern. Foto: Peter Leßmann

Wie zu erwarten gab es für Luca Steinfeldt, den 21 Jahre jungen Torjäger des SC Preußen Münster II, reichlich Interessenten. Die auch im zweiten Westfalenliga-Jahr erreichte Quote und die robuste Präsenz des restlos unempfindlichen wie abschlussstarken Stürmers sprechen Bände – nach 21 Treffern in der Vorserie steht der 1,82 Meter große Steinfeldt jetzt schon bei 18 Toren. In der Folgespielzeit will er für den TuS Haltern treffen. Dem Oberliga-Dritten, der auch noch gen Regionalliga schielen darf, hat der Umworbene jetzt seine Zusage gegeben.

„Ich möchte eine solche Herausforderung annehmen“, sagte der Stürmer nach seinem Doppelpack gegen Roland Beckum. Steinfeldt mag es, sich solchen Aufgaben zu stellen. Sein Ehrgeiz ist groß und seine Zuversicht auch, nachdem er seit Mitte 2016 und seiner Rückkehr an die Hammer Straße messbare Fortschritte mit Zuverlässigkeitsgarantie gemacht hat. „Ich glaube, dass ich hier nachgewiesen habe, was ich kann.“ Dass er sich die nächste Station aussuchen durfte, liegt auf der Hand. Der Auszubildende will ambitionierter in das neue sportliche Lehrjahr gehen. Haltern hat Potenzial und Perspektive, davon hat er sich überzeugen können.

Zwei Mal tauchte Steinfeldt im Kreis der Drittliga-Preußen auf. Jeweils auswärts wurde er eingewechselt – in Halle am 17. November und in Lotte am 2. Dezember. „Ich habe seit Dezember nichts mehr gehört vom Verein“, spricht Steinfeldt vom recht abrupten Ende dieser Ausflüge und will seine Enttäuschung darüber stimmlich gar nicht verstecken. In Sören Weinfurtners SCP-Mannschaft wirbelte er weiter. Für sich und fürs Team, aber ohne die gewünschte interne Resonanz.

Unter Trainer Magnus Niemöller, der den TuS Mitte letzten Jahres zum Aufstieg führte, etablierte sich die Elf auf dem neuen Niveau. Dem Vernehmen nach hat Haltern noch weitere Preußen-II-Kicker im Fokus. Außenbahnspieler Julian Sammerl gehört nicht dazu. Der 23-Jährige wechselt im Sommer zum SC Roland Beckum.

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