Fußball: 3. Liga
Preußen haben vor Wiesbadens Gastspiel nur noch minimale Restzweifel

Münster -

Da die Rettungsmission fast abgeschlossen ist und am Samstag im Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden finalisiert werden kann, stehen beim SC Preußen andere Dinge im Fokus. Ein Dauerbrenner: Wie geht es mit Adriano Grimaldi weiter?

Freitag, 06.04.2018, 15:32 Uhr aktualisiert: 06.04.2018, 16:34 Uhr
Hand in Hand: Tobias Rühle (links) und Ole Kittner jubeln will in der Offensive seinerseits Akzente setzen.
Hand in Hand: Tobias Rühle (links) und Ole Kittner jubeln will in der Offensive seinerseits Akzente setzen. Foto: Jürgen Peperhowe

Durchaus möglich, dass an diesem Wochenende das Thema Klassenerhalt unwiderruflich ad acta gelegt wird. Zwei Schritte sind notwendig. Zunächst sollte Preußen Münster das Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden (Samstag, 14 Uhr) gewinnen. Dann hätte der Drittligist 16 Punkte Vorsprung auf den Drittletzten, den Chemnitzer FC. Und dann sollte den die Sachsen am Sonntag bei Schlusslicht RW Erfurt nicht gewinnen. Wenn Variante eins und zwei ineinandergreifen, dann ist der SCP fünf Spieltage vor dem Saisonende auf der sicheren Seite.

Sowieso zweifeln nur noch die Dauer-Pessimisten, dass Trainer Marco Antwerpen die Rettungsmission nicht zu einem guten Ende führen wird. Erfurt und Werder Bremen II sind längst abgeschlagen, Chemnitz muss sich eigentlich mit anderen als dem SCP um die Ligazugehörigkeit balgen.

Vor dem Heimspiel gegen den Aufstiegsanwärter aus Hessen mussten deshalb auch Trainer Antwerpen und Sportchef Malte Metzelder mehr zu den Planungen der neuen Saison sagen. Nach den drei Verpflichtungen von Dominik Lanius (Viktoria Köln) , Niklas Heidemann (Wuppertaler SV) und Rufat Dadashov (BFC Dynamo Berlin) sind nun eine ungeklärte Vertragsverlängerung sowie zwei Transfers priorisiert. Der SCP sucht einen Torwart und einen Sechser, einen erfahrenen und defensivstarken zentralen Mittelfeldakteur.

Und die Preußen beschäftigt der Verbleib von Adriano Grimaldi, der im Januar 2016 vom Zweitligisten 1. FC Heidenheim kam. „Er hat einen Markt, er hat hohe Qualität. Stand jetzt ist er für uns nicht finanzierbar“, sagte Metzelder und räumte fast schon das Feld. Grimaldi zu halten, weil Torjäger in der Regel die teuersten Akteure im Aufgebot sind, wird von Tag zu Tag schwieriger. Nicht nur, weil Regionalliga-Schützenkönig Dadashov geholt wurde. „Beide zusammen auf dem Feld? Das geht in unserem 3-5-2-System. Außerdem spielt das Wiesbaden mit Simon Brandstetter und Manuel Schäffler auch“, glaubt Antwerpen an eine sportliche Fraternisierung der beiden „Centerstürmer“. Aber am Geld könnte es scheitern, zumal Grimaldi mit jedem weiteren Treffer noch wertvoller – oder teurer – wird.

Nicht aber am Samstag, da muss der SCP-Kapitän (Virus-Infekt) genauso pausieren wie Tobias Warschewski (Magen-Darm). Der Youngster wäre ein Kandidat in der Preußen-Offensive, der den Verein trotz laufenden Vertrags (bis 2020) verlassen dürfte. Das würde neuen Spielraum schaffen für die aktuelle „Mission impossible“ – eine Vertragsverlängerun von Grimaldi. Zudem angeschlagen und fraglich für die Partie: Michele Rizzi.

SCP: Schulze Niehues – Schweers, Kittner, Scherder – Menig, Braun, Kobylanski, Al-Hazaimeh – Hoffmann, Rühle, Heinrich

Saison 2017/18: 32. Spieltag: Karlsruher SC - Preußen Münster

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