Tischtennis: Oberliga
Spielabsage bei Borussia Münster – Punkte nach Ottmarsbocholt und keine Geldstrafe

Münster -

Das am 7. April abgesagte Spiel der Tischtennis-Oberliga NRW der Frauen zwischen Borussia Münster und BW Ottmarsbocholt II wird nicht wiederholt. Münster hatte aufgrund des Anschlags die Partie abgesagt, der Verband sprach den Gästen den Sieg zu – und verzichtete auf einen Geldstrafe.

Freitag, 13.04.2018, 19:16 Uhr aktualisiert: 13.04.2018, 21:39 Uhr
Kein Tischtennis bei der Borussia – wie erwartet wurde der Sieg Ottmarsbocholt zuerkannt.
Kein Tischtennis bei der Borussia – wie erwartet wurde der Sieg Ottmarsbocholt zuerkannt. Foto: Witters

Das Urteil der Spielleiters der Tischtennis-Oberliga NRW Damen war nicht wirklich überraschend. Für die Absage des Heimspiels am vergangenen Samstag gegen BW Ottmarsbocholt II wurde Ausrichter Borussia Münster mit einer 0:8-Niederlage und 0:2-Punkten belegt.

Allerdings sprach der Verband keine sonst übliche Geldstrafe in Höhe von 375 Euro aus – und trug damit den dramatischen Ereignissen in Münsters Innenstadt am vergangenen Samstag Rechnung.

Borussia Münster hatte die Partie am vergangenen Samstag unter dem Eindruck der Amokfahrt und wegen der unübersichtlichen Lage in der Stadt knapp zwei Stunden nach dem Anschlag abgesagt.

Borussia Münster wird gegen die Wertung keinen Einspruch einlegen und will die Begegnung auch nicht nachholen. Der Frauen-Oberligist ist mit fünf Punkten damit Neunter und Vorletzter in der Tabelle, Ottmarsbocholt mit zwölf Punkten Achter.

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