So., 15.04.2018

Fußball: Bezirksliga Wolbeck schlägt Greven und klettert mit Heimstärke und Einstellung

Daniel Bothen (r.) schirmt den Ball vor Grevens Jonas Rüschenschulte ab.

Daniel Bothen (r.) schirmt den Ball vor Grevens Jonas Rüschenschulte ab. Foto: Wilfried Hiegemann

Münster - 

Die Heimspiele bringen dem VfL Wolbeck in der Rückrunde immer wieder wertvolle Punkte. Auch gegen Spitzenteam SC Greven 09 gewann der Aufsteiger. Beim 3:0 waren die noch gefährdeten Münsteraner mutig und klar besser.

Von Verena Hagedorn

Der Brandhoveweg entwickelt sich in der Rückrunde zu einer kleinen Festung. Auch gegen den Tabellenzweiten SC Greven 09 gewann der VfL Wolbeck mit 2:0 (1:0). Die 0:3-Klatsche beim Vorletzten SuS Neuenkirchen II vergangene Woche wollte Trainer Alois Fetsch so schnell wie möglich vergessen. Daher waren die drei Punkte auch fest vorgesehen beim Neuling.

„Greven ist eine offensivstarke Mannschaft, da sind alle gefordert“, sagte der Trainer mit einem gewissen Respekt. Den hatte seine Mannschaft auch und zeigte sich in der ersten Viertelstunde verunsichert. Besonders die linke Abwehrseite hatte große Schwierigkeiten mit Bernd Lakenbrink. Der Trainer reagierte und brachte Nico Frerichs für Jan Schroer – und das Problem war behoben. Als ein Schuss vom frei stehenden Daniel Seidel auf der Linie nur noch per Hand von Sven Jaspert geklärt werden konnte, der Schiedsrichter aber keinen Elfmeter pfiff (14.), kochten die Gemüter kurz hoch, doch der Gastgeber ließ sich dadurch nicht beirren. Auch nicht, als Grevens Philipp Kraus den linken Innenpfosten traf (21.). Kurz darauf wurde Luca Rehberg von Jaspert im Strafraum gefoult, den Strafstoß gab der Unparteiische diesmal auch. Daniel Bothen verwandelte sicher zum 1:0 (26.). Wolbeck fand nun immer besser in die Partie, verpasste es aber, vor der Pause nachzulegen.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste die etwas höheren Spielanteile, ohne jemals zwingend zu sein. Chancen waren bis zur Mitte des Spielabschnitts nicht zu verzeichnen. Zehn Minuten vor Schluss sorgte Frerichs nach Vorlage des ebenfalls zuvor eingewechselten Miles Geske für die Entscheidung.

„Wir wollten unbedingt gewinnen und sind heimstark – deshalb haben wir mit zwei Stürmern agiert“, sagte Fetsch. „Die Jungs haben eine Top-Einstellung auf den Platz gebracht. Lediglich die Chancenverwertung hätte besser sein können.“ VfL: Klein – N. Rehberg, Bensmann, Bodin, J. Schroer (27. Frerichs) – Stelzig, Klemke, Bothen, L. Rehberg (63. Geske) – Seidel, Thewes (90.+2 B. Schroer)



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