Jugend trainiert für Olympia
Pascal-Teams landen Doppelsieg in Berlin

Münster -

Deutschlands bester Nachwuchs war am Start – und am Ende feierten die Jungs und Mädchen vom Pascal-Gymnasium in Münster. Die Volleyballerinnen und die Basketballer siegten noch getrennt, feierten dann am Abend aber gemeinsam in der Berliner Max-Schmeling-Halle.

Freitag, 27.04.2018, 17:46 Uhr aktualisiert: 27.04.2018, 17:48 Uhr
Marvin Mallach und seine golden Girls: Die Volleyballerinnen des Pascal-Gymnasiums siegten im Bundesfinale. 
Marvin Mallach und seine golden Girls: Die Volleyballerinnen des Pascal-Gymnasiums siegten im Bundesfinale.  Foto: JTFO

Doppelerfolg für das Pascal-Gymnasium beim Finale des Bundeswettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin: Fast zeitgleich sicherten sich die Volleyballerinnen in der Wettkampfklasse (WK) II und die Basketballer in der WK III den Titel.

Das Volleyball-Team um Trainer Marvin Mallach und Betreuerin Ines Bathen vom Bundesligisten USC Münster blieb in sechs Begegnungen ohne Satzverlust. „Das war wirklich sehr souverän, die Mädels haben das Turnier knallhart durchgezogen und sich Platz eins absolut verdient“, sagte Mallach. Im Endspiel bezwangen die Pascal-Pennäler das Schickhardt-Gymnasium Stuttgart 2:0 (25:15, 25:15). Mallach: „Wir hatten uns das schwieriger vorgestellt. Stuttgart hatte seine Nerven allerdings nicht im Griff und wir somit insgesamt leichtes Spiel.“

Mehr Widerstand leistete die Sportschule Potsdam im Halbfinale. Aber auch diese Partie gewannen die Münsteranerinnen in zwei Sätzen (25:18, 25:22). Ihren nächsten Auftritt haben die Pascal-Schülerinnen im Juni bei der Schul-WM in Tschechien. Dann werden auch Luisa Keller und Paula Schürholz dabei sein, sie fehlten in Berlin wegen Nationalmannschaft-Verpflichtungen.

Einen ganz großen Auftritt hatten auch die jungen Korbjäger des Pascal-Gymnasiums: Nach einem souveränen Durchmarsch bis ins Finale wartete auf die Truppe von Trainer Andrej König die mit Jugend-Nationalspielern gespickte Truppe der Carl-von-Weinberg-Schule aus Frankfurt. Ein schwerer Brocken, den die zwölf- bis 14-jährigen Münsteraner schließlich mit „viel Kampf, Arbeit und Herz“, so Philipp Kappenstein, aus dem Weg rollten.

„Ganz großes Kino“, befand Kappenstein, der König im Finale auf der Bank assistierte. Genau die Eigenschaften, die der bisweilen unbequeme, scheidende Jugend-Koordinator des UBC Münster, Frank Müller, von seinen Schützlingen in den vergangenen zwei Jahren eingefordert hatte. „Das war auch sein Erfolg“, sagte Kappenstein nach dem 33:31-Sieg nach Verlängerung. Fünf Minuten vor Spielende lag Münster noch mit 23:31 hinten – und blies dann zu einem spektakulären Finale.

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