Basketball: 2. Liga ProB
WWU Baskets erhalten die Lizenz und haben 40 Prozent Mehrkosten

Münster -

Am Montag kam die frohe Kunde aus Köln: Die WWU Baskets Münster haben die Lizenz für die 2. Liga erhalten – unter zwei Auflagen. Ein großer Schritt für Manager Helge Stuckenholz und seine Mitstreiter. Im Interview erklärt er den Status quo.

Montag, 14.05.2018, 17:58 Uhr aktualisiert: 14.05.2018, 20:47 Uhr
Ein großer Schritt in die Zweitklassigkeit ist jetzt auch wirtschaftlich getan: WWU-Manager Helge Stuckenholz freut sich über die Erteilung der Lizenz – unter Auflagen.
Ein großer Schritt in die Zweitklassigkeit ist jetzt getan: WWU-Manager Helge Stuckenholz freut sich über die Erteilung der Lizenz – unter Auflagen. Foto: fotoideen.com

Meister, Aufsteiger, Pokalsieger: Die WWU Baskets haben 2018 Geschichte geschrieben und stehen vor einer neuen Zeitrechnung. Die da heißt: ProB. 2. Liga, Münster ist dabei. Wahnsinn! Wenn, ja wenn der bürokratische Nachgang ordnungsgemäß abgewickelt wird. Redaktionsmitglied André Fischer sprach mit Manager Helge Stuckenholz über den Stand der Dinge.

Schon Post bekommen?

Stuckenholz: Ja, am Montag.

Und? Machen Sie es nicht so spannend.

Stuckenholz: Okay. Wir haben in unserer Bewerbung nachweisen können, dass wir ein Zweitliga-Standort sind. Kurz: Wir haben die Lizenz erhalten. Unter zwei Auflagen.

Die da wären?

Stuckenholz: Da auch die 2. Liga nach mehr Professionalität strebt, müssen wir eine halbe hauptamtliche Stelle in der Geschäftsführung per Arbeitsvertrag einbringen. Hinzu kommt, dass wir einen Flucht- und Rettungswegeplan für die Halle nachweisen müssen.

Apropos Halle: Ist denn überhaupt schon klar, wohin die Reise geht? Sind die WWU Baskets nicht inzwischen aus der Uni-Halle rausgewachsen?

Stuckenholz: Puh, irgendwie schon. Zwecks eines alternativen Standorts laufen konstruktive Gespräche. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

Wer aufsteigt, muss tief(er) in die Tasche greifen. Eine halbe hauptamtliche Stelle, Spieler und Trainer sind Kostenfresser. Dazu müssen die Infrastruktur und das Drumherum passen. Mit welchem Etat gehen Sie in das Abenteuer?

Stuckenholz: Wir planen mit etwa 200 000 Euro. Das sind 40 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die wichtigste Planstelle ist der Trainer. Hat sich Philipp Kappenstein schon entschieden?

Stuckenholz: Wir sind in guten Gesprächen. Aber final ist nichts. Der Aufwand 2. Liga ist für Philipp als Lehrer ungemein höher. Wir würden uns freuen, wenn wir Vollzug melden können.

Was ist überhaupt im ersten Zweitliga-Jahr drin für die WWU Baskets?

Stuckenholz: Wenn wir am Ende Achter werden und damit in die Playoffs rutschen, wäre das bahnbrechend und wie eine Meisterschaft für uns. Und dann ist alles möglich.

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