Do., 14.06.2018

Verein zur Förderung des Leistungssports Sportinternat Münster sieht für sich eine DJK-Perspektive

Peter Bochnia (l.) steht, wie Uwe Peppenhorst auch, weitere zwei Jahre an der Seite von Karin Reismann.

Peter Bochnia (l.) steht, wie Uwe Peppenhorst auch, weitere zwei Jahre an der Seite von Karin Reismann. Foto: Thomas Austermann

Münster - 

Mit dem bewährten Führungstrio geht der Verein zur Förderung des Leistungssport in Münster in seine nächste und womöglich letzte Amtsperiode. Der Internatsträger hat in 2017 ein Haushalts-Plus erwirtschaftet.

Von Thomas Austermann

Die zwei weiteren Jahre sollen die letzten in diesem Ehrenamt bleiben. So ist der Plan und die Hoffnung des Vorstands des Vereins zur Förderung des Leistungssports in Münster, dessen vornehmliche Aufgabe darin besteht, das Sportinternat Münster zu tragen und dessen Betrieb sicher zu stellen.

Bei der Mitgliederversammlung wurde die seit April 2014 amtierende Vorsitzende Karin Reismann ebenso wiedergewählt wie ihr Stellvertreter Peter Bochnia und Geschäftsführer Uwe Peppenhorst, der diesmal aus Krankheitsgründen abwesenden treibenden Kraft des Trägervereins. Der wünscht sich noch immer, 2020 die Verantwortung in städtische Hände abgeben zu können – angesichts der immensen Herausforderungen stoßen Ehrenamtliche nämlich auch in diesem Feld längst an ihre Grenzen. Der Plan des Trios wird seitens der Sportverwaltung aber eher skeptisch betrachtet.

Neu für die Öffentlichkeit ist, dass auf diversen Ebenen der Internatsumzug ins DJK-Sportzentrum, also die Keimzelle der Einrichtung und Heimat von 2007 bis 2010, als mögliche Perspektive gehandelt wird. Bis 2022 läuft der Mietvertrag mit dem Lettischen Centrum an der Salzmannstraße, wo inzwischen Renovierungsbedarf offensichtlich ist und diesbezüglich zuletzt 8200 Euro an Kosten anfielen. Der Vermieter trägt weitere für die Sommerferien geplante Maßnahmen.

Karin Reismann drückte ihren „Stolz auf das Geleistete ebenso“ aus wie sie besonders dem Internatsteam um Leiterin Ruth Funk dankte. Bochnia erläuterte die Bilanzen und stellte „eine hohe Stabilität“ des Haushalts fest. Im letzten Geschäftsjahr machte der Verein ein Plus von 13 000 Euro, weil er 424 500 Euro einnahm und 411 500 Euro ausgab.

In 2018 müssen 433 000 Euro ausgegeben werden – die Einnahmen liegen mit 419 500 Euro noch darunter, aber das „Loch“ soll in Kürze noch gestopft werden. Möglich, dass die NRW-Stiftung ihren Zuschuss erhöht. Die Rücklagen der Vereins sind inzwischen wieder auf einen ansehnlichen Betrag gewachsen und werden mit 58 600 Euro beziffert.



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