Mo., 18.06.2018

Kanupolo: Westdeutsche Meisterschaft Münster landet in Duisburg ganz vorne

Ein Sport für Hartgesottene: Kanupolo.

Ein Sport für Hartgesottene: Kanupolo. Foto: Sebastian Pohlmann

Münster - 

Sie spielen in der Bundesliga und sind jetzt frischgebackener Westdeutscher Meister. Ohne Niederlage bei einem Remis – die Mädels von Kanupolo Münster waren in Duisburg nicht aufzuhalten.

Von Andre Fischer

Kanupolo – eine Mischung aus Handball und Basketball mit einem Hauch Rugby. Laut Zahlen des deutschen Kanu-Verbandes gibt es mittlerweile rund 10 000 Aktive, die diesem Sport frönen. Münster stellt seit 2017 sogar eine Bundesliga-Mannschaft. Und die hat sich am vergangenen Wochenende im Rahmen des internationalen NRW-Cups in Duisburg mal eben zum Westdeutschen Meister gekrönt. „Eine tolle Sache“, sagt Sebastian Pohlmann, der Sprecher der Mädels und Spielertrainer des ersten Männer-Teams, das in der dritten Liga antreten. Die Weste blieb nahezu unbefleckt, ein Remis aus der Vorrunde gegen den Meidericher KC war der einzige Makel. Alle anderen Spiele wurden auf dem Weg zum Titel gewonnen. Im Halbfinale gab es einen 4:3-Erfolg nach Golden Goal gegen den KC Wetter/Ruhr. Im Endspiel nahm Münster auch noch die Hürde WSF Liblar – ähnlich knapp wie zuvor (4:3).

Die Männer applaudierten derweil den Mädels. Mit der Entscheidung hatten sie nichts am Hut. „Wir sind Zehnter von 14 Teams geworden und nicht zufrieden“, so Pohlmann. Das sagt eigentlich alles.



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