Tennis: Bärchen-Cup
Vierte Auflage des Bärchen-Cups macht Lust auf Nummer fünf

Münster -

Die Schlacht ist geschlagen, aber Narben sind keine geblieben, schlimmstenfalls ein wenig Sonnenbrand. Nein, wenn der vierte Bärchen-Cup beim THC Münster Spuren hinterlassen hat, dann ausschließlich positive ...

Mittwoch, 11.07.2018, 16:06 Uhr
Das Orga-Team des Bärchen-Cups: (v.l.) Lutz Rethfeld (Orga-Chef THC), Nathalie Leppen (Tennisakademie best-of-five), Klaus Berner und Turnierdirektor Ion Geanta hatte allen Grund zur Freude.
Das Orga-Team des Bärchen-Cups: (v.l.) Lutz Rethfeld (Orga-Chef THC), Nathalie Leppen (Tennisakademie best-of-five), Klaus Berner und Turnierdirektor Ion Geanta hatte allen Grund zur Freude. Foto: Wilfried Hiegemann

Bei den Organisatoren des Bärchen-Cups herrscht auch am ersten Regentag nach gefühlt zwei Monaten immer noch eitel Sonnenschein. „Das war eine rundum gelungene Veranstaltung“, resümiert Orga-Chef Lutz Rethfeld vom THC Münster drei Tage nach den Finals der Nachwuchs-Veranstaltung, „und es läuft von Jahr zu Jahr besser“. Die vierte Auflage des internationalen Turniers auf der Tennis-Europe-Serie für bis zu Zwölfjährige war rückblickend sogar die beste – und zwar in puncto Stimmung, Qualität und Ausstattung.

„Die spielen schon richtig gut Tennis“, so Rethfeld, der sechs Tage lang die Spitzenspieler ihres Jahrgangs aus vielen europäischen Ländern und natürlich Deutschland am Dingbängerweg zu Gast hatte. „Und über den deutschen Nachwuchs müssen wir uns überhaupt keine Sorgen machen. Bei den Mädchen standen zwei der besten drei in der nationalen Rangliste im Finale, bei den Jungs hat ebenfalls ein deutscher Spieler gewonnen. Das ist super.“ Und ein Versprechen für die Zukunft. „Ich verfolge auch, was aus unseren Teilnehmern aus den vergangenen Jahren wird – und ich finde die jetzt 15-Jährigen schon in der ITF-Weltrangliste der Unter-18-Jährigen wieder. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann das erste Mädchen aus unserem Bärchen-Turnier beim Damen-Turnier um die Reinert-Open in Versmold aufläuft.“ Kurz nach den Finals mussten sich einige junge Nachwuchshoffnungen sputen, um ihre Flieger zu erreichen, die nächsten Turniere warten schon. Auch da weht bereits ein Hauch vom ganz großen Tennis. Und Münster ist ein fester Teil davon. Rethfeld ist zuversichtlich, dass im Jahr 2019 auch Bärchen-Cup Teil fünf beim THC abgewickelt wird.

„Mittlerweile werden wir vom Land NRW finanziell unterstützt, der Landesverband ist mit im Boot und einige sehr gute Sponsoren.“ Beim Kids-Day am Turniermittwoch waren 60 Kinder zu Gast, wurden vom Team der Tennisakademie best-of-five betreut und vom Hauptsponsor am Bärchenmobil versorgt. Als gesellschaftlicher Höhepunkte passte der italienische Abend mit gut 200 Gästen bestens ins Bild, das Charity-Turnier bescherte dem Verein „Lichtblick Uganda“ knapp 2000 Euro für den guten Zweck. „Und das Wetter stimmte sowieso“, hat Rethfeld keinen Grund zur Klage.

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