Rudern: Bundesliga
Münster-Achter nach Foto-Finish in Minden nur knapp geschlagen

Münster -

Die Saison läuft für den Münster-Achter überraschend gut. Erst mit Verspätung kam das Team in die Bundesliga, nun landete es in Minden beim dritten Renntag zum zweiten Mal auf dem Podest. Und verpasste den Sieg nur hauchzart.

Sonntag, 15.07.2018, 19:08 Uhr aktualisiert: 16.07.2018, 17:02 Uhr
Gruppenbild mit Dame: Der Münster-Achter mit Freya Zündorf als Denkerin und Lenkerin steuerte am Wasserstraßenkreuz in Minden den zweiten Platz an.
Gruppenbild mit Dame: Der Münster-Achter mit Freya Zündorf als Denkerin und Lenkerin steuerte am Wasserstraßenkreuz in Minden den zweiten Platz an. Foto: Alexander Pischke/Ruder-Bundesliga

Der Countdown für den Münster-Achter läuft präzise wie ein Uhrwerk: Platz vier zum Auftakt der Ruder-Bundesliga in Frankfurt, Platz drei bei der Fortsetzung in Werder/Havel, und nun bescherte der Abzählreim den Sprintern aus Münster Platz zwei beim dritten Serienteil in Minden. Vor spektakulärer Kulisse auf dem Mittellandkanal 14 Meter über der Weser legten Steuerfrau Freya Zündorf und ihre Jungs eine Spitzenleistung vor und mussten sich am Ende erst nach dem Videobeweis dem Achter aus Berlin geschlagen geben.

Dabei lag das Team nach der klassischen Distanz von 300 Metern auch mit bloßem Auge sichtbar knapp vorn, 90 Meter später musste auf der längsten Sprintdistanz der Bundesliga-Serie das Zielfoto ausgewertet werden, das schließlich Berlin als Sieger zeigte – sieben Hundertstelsekunden vor den Münsteranern. „Aber es hat trotzdem riesig Spaß gemacht“, so Teamsprecher Friedrich Tewinkel. Mit der drittbesten Leistung im Zeitrennen hatte sich Münster eine gute Ausgangsposition für die Ausscheidungsrennen geschafft – und sich dann auch taktisch klug bis ins Finale gerudert, wo dann eine Momentaufnahme die Entscheidung brachte. Beim nächsten Rennen in Leipzig wird dann der nächste Versuch gestartet: Vier, drei, zwei ...

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