Sparda-Münster City Triathlon 2018
Tri Finisher krönen sich im Hafen

Münster -

Na, bitte: Europameister Patrick Dirksmeier aus Münster hat einen würdigen Nachfolger – und das aus dem eigenen Stall.

Sonntag, 22.07.2018, 15:40 Uhr aktualisiert: 23.07.2018, 09:38 Uhr
Ein Österreicher triumphiert in Münster: Sebastian Czerny von Zweitligist Tri Finish löst Jurist Patrick Dirksmeier als Sieger über die olympische Distanz ab.
Ein Österreicher triumphiert in Münster: Sebastian Czerny von Zweitligist Tri Finish löst Jurist Patrick Dirksmeier als Sieger über die olympische Distanz ab. Foto: Peter Leßmann

Der österreichische Spaßvogel Sebastian Czerny krönte sich am Sonntag im Rahmen der elften Auflage des Sparda-Münster-City-Triathlons zum Sieger in der olympischen Distanz. 2:00,04 Stunden benötigte der Tri Finisher bei 28 Grad im Schatten für die 1500 Meter im Hafenbecken, die 40 Kilometer auf dem Rennrad und die abschließenden zehn Kilometer per pedes. „Wahnsinn“, entfuhr es dem jungen Mann, der aktuell in der Nähe von Wien ein Projekt am laufen hat, das ihn voll und ganz bindet: den Bau der eigenen vier Wände mit der Freundin. Interessant: Czerny war noch bis Samstag für die Volksdistanz angemeldet, ehe er dann doch die längere Strecke in Angriff nahm. Alles richtig gemacht. Dass er schon mitten in der Nacht beim Aufbau als Helfer des Organisationsstabes hier und dort werkeln musste, war ihm nicht anzusehen. Und nur eine Stunde nach dem Wettkampf hatte er sich sein Helfer-T-Shirt schon wieder übergestreift.

Sparda-Münster City Triathlon 2018

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  • Foto: Peter Leßmann
  • Sebastian Czerny - Sieger olympische Distanz

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  • Hannah Arlom - Siegerin Volksdistanz der Frauen.

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  • Moderator Hartwig Thöne

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  • Sebastian Czerny, der Sieger der olympische Distanz mit Moderator Hartwig Thöne.

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  • Dieter Rosenbaum

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  • Dieter Rosenbaum (re.) mit Micha Förderer

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  • Sebastian Czerny, der Sieger der olympischen Distanz

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  • Hannah Arlom - Siegerin Volksdistanz

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  • Hannah Arlom - Siegerin Volksdistanz;

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  • Foto: Peter Leßmann
  • Foto: Peter Leßmann
  • Foto: Peter Leßmann
  • Holger Wackerhage (DTU)

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  • Sebastian Czerny

    Foto: Peter Leßmann
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  • 1. Bundesliga Frauen: (v.l.n.r.) Bianca Bogen, Lucy Hall (verdeckt), Andrea Hewitt, Tamsyn Moana-Veale

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  • 1. Bundesliga Frauen: Gillian Backhouse

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  • Linda Schücker

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  • 1. Bundesliga Frauen: (v.l.n.r.) Bianca Bogen, Andrea Hewitt, Lucy Hall, Tamsyn Moana-Veale

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  • Foto: Peter Leßmann
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  • Foto: Peter Leßmann

Sein Pendant bei den Frauen heißt Dorothee Polte, 31 Jahre jung aus Hannover. Nach 2:21, 58 Stunden finishte sie glückselig und war völlig baff, dass sie gewonnen hatte. „Ich komme doch direkt aus Südfrankreich“, erzählte sie im Interview mit Moderator Hartwig Thöne. Ihren Camper-Bulli hatte sie unweit des Stadtwerkeplatzes abgestellt, das Rennrad während des Urlaubs bei der Großmutter in Ibbenbüren geparkt. „Ich habe gar nicht richtig trainiert in den Ferien“, lachte sie. Völlig überrascht über so eine Premiere in Münster, ihrer alten Studentenstadt. Polte war am Bispinghof für Kommunikationswissenschaften eingeschrieben. „Meine Herzensstadt“, gesteht sie. Für Hannover 96 absolvierte sie in dieser Saison einen Start in Liga zwei. Dort, wo auch die heimischen Tri-Finisher-Mädels an den Start gehen. Da könnte doch ...

Nicht minder kaputt aber ebenso happy war Hannah Arlom (LG Emsdetten/Tri Finish Münster), die über die Volksdistanz triumphierte und damit das Unternehmen Titelverteidigung, 2017 war sie schon mal vorne, in Stein meißelte. 59:17 Minuten – das ihre Zeit für 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen. 2016, bei ihrer Premiere, war sie Zweite geworden. „Es hat alles gepasst, nur im Kanal gab es ein Hauen und Stechen um die besten Plätze. Das war wie im Haifischbecken.“ Den Konfettiregen genoss sie in vollen Zügen. Eine Woche zuvor war sie noch im Unterhaus in Verl im Einsatz.

Bei den Männern hatte der Belgier Tim van Hamme die Nase vorn (54:21 Minuten).

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