Triathlon: 11. Sparda-Münster-City-Triathlon
Beim Heimspiel wird nichts geschenkt – W+F vor Tri Finish

Münster -

Was für ein Rennen – Buschhütten dominiert wie erwartet den dritten Bundesliga-Wettkampf in Münster. Nichts schenken sich die beiden heimischen Vertreter. Aufsteiger W+F wird Neunter, Tri Finish Zehnter.

Sonntag, 22.07.2018, 21:28 Uhr aktualisiert: 23.07.2018, 14:24 Uhr
Konzentration pur, die Anspannung hoch: Paul Völker von Wasser und Freizeit Münster (vorne) auf dem Rad.
Konzentration pur, die Anspannung hoch: Paul Völker von Wasser und Freizeit Münster (vorne) auf dem Rad. Foto: Peter Leßmann

Zuhause ist es nicht zwangsläufig einfacher. Richtig ackern mussten die Bundesliga-Männerteams von Weicon Tri Finish und GebioMized Wasser+Freizeit am heißen Sonntag, an dem der an sich angenehme Aufenthalt im 23 Grad warmen Wasser aufgrund der üblichen beinharten Rangelei um die besten Startplätze auch keinerlei Erfrischung einbrachte.

Aber: „Wir sind super zufrieden, daheim die beste Leistung überhaupt zu feiern“, verwies W+F-Teamchef Patrick Hoffmann aufs Ranking. Platz neun toppte in der Tat alles bisher Gebotene für die Zehnten aus Düsseldorf und Zwölften im Kraichgau.

Auf Jonas Osterholt war erneut Verlass. Dem Einzel-20. (55:47 Minuten) folgten Bruderherz Cedric als 35. (56:24), Robin Willemsen (45. in 57:23) und Pim Venderbosch (46. in 57:28) in der Wertung. „Gerade auf der Radstrecke lief es nicht so gut“, sagte Jonas Osterholt stellvertretend für viele. „Da griff niemand an, weil alle aufs Laufen setzten und die Kräfte sparen wollten.“ Auf den fünf Straßenkilometern war es dann endgültig hammerhart, denn „auf der dritten Etappe hat man bei so einem Wetter schnell ein mentales Problem“, wertete dieser hartnäckig durchhaltende Osterholt.

Dass der durch die Organisation stark beanspruchte Tri-Finish-Teamchef Daniel Mehring, der eine Woche lang tagsüber am Hafen nur unterwegs war, am Ende den fünften Mann stellte und für das zu streichende Resultat sorgte, war kein Stück verwunderlich. „Das war alles etwas viel. Ich hatte schon beim Schwimmen Oberschenkelschmerzen“, beschrieb der morgens um sechs am Platz aufgetauchte Rang-70. ehrlich. Für seine Farben gaben Marco Akershoek als 22. (55:52), Luca Heerdt als 26. (55:58), der 48. Yannick Stollenwerk (57:37) und der 54. Mads Mortensen (58:04) alles, was im Tank war und Platz zehn ermöglichte. „Ich habe beim Schwimmen schon Zeit verloren“, beschrieb Heerdt und kämpfte nach kassierten Schlägen um die richtige Atmung. Das „Bummeln“ beim Radfahren passte auch ihm nicht. „Dann bin ich wohl noch ganz solide gelaufen. Gut für uns, dass Marco heute so stark war.“

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