Rudern: U-23-WM
RVM-Athlet Schwinde steigt in Posen in den deutschen Doppelzweier

Münster -

Henri Schwinde vom RV Münster und David Junge gehen ab Donnerstag bei der U-23-WM in Posen ihre Visitenkarte im Doppelzweier ab. Trainer Thorsten Kortmann verweist schon mal darauf, dass die Bedingungen in Polen glänzend sind.

Montag, 23.07.2018, 14:06 Uhr aktualisiert: 24.07.2018, 12:46 Uhr
Henri Schwinde (l.) geht gemeinsam mit David Junge aus Potsdam für Deutschland auf Medaillenjagd.
Henri Schwinde (l.) geht gemeinsam mit David Junge aus Potsdam für Deutschland auf Medaillenjagd. Foto: Detlev Seyb/meinruderbild.de

Eine der größten Attraktionen am Ufer des Malta-Sees sind die sibirischer Tiger. Sie haben ihr Gehege im „Neuen Zoo“ am Ostufer – sie dürfen aber trotz derzeit über 30 Grad im polnischen Posen von einem Bad im Wasser nur träumen. Hinein dürfen sie selbst­verständlich nicht, weil sie ­erstens hinter einem Zaun sicherer aufgehoben sind, und der im Jahr 1952 künstlich errichtete Malta-See zweitens vor allem den Sportlern vorbehalten ist: am Donnerstag den besten U-23-Ruderern weltweit.

Mit am Start für den Deutschen Ruder-Verband (DRV) ist Henri Schwinde vom RV Münster. Der 21-Jährige besetzt gemeinsam mit David Junge (Potsdam) den Doppelzweier – und geht mit ­berechtigten Medaillenhoffnungen in den Wettbewerb. Bereits am Sonntag war das Duo gemeinsam mit Trainer Thorsten Kortmann in Polen eingetroffen, am frühen Montagmorgen wurden auf dem Malta-See die ersten Trainingskilometer abgearbeitet. „Alles bestens“, bestätigt Kortmann, der seine Schützlinge direkt aus dem dreiwöchigen Trainingslager in Ratzeburg nach Posen ­begleitete. „David hat noch leichte Erkältungsprobleme, die muss er noch loswerden. Ansonsten stimmt alles.“

Auch die sehr schöne ­Altstadt nahe dem Team- Hotel. „Die haben wir uns am Sonntagabend angeschaut“, so Kortmann, der seine volle Konzentration jetzt allerdings der Regattastrecke widmet. Am Donnerstagvormittag steht der Vorlauf an – am Sonntag das Finale. Im besten Fall spart sich das Duo den Hoffnungslauf am Freitag und bucht direkt das Halbfinalticket am Samstag – dann bliebe zwischendurch vielleicht noch Zeit für einen Abstecher in den Zoo zu den Eisbären.

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