Basketball: 2. Bundesliga
Denker und Lenker Leavitt fällt bei den WWU Baskets Münster aus

Münster -

Das ist keine gute Nachricht für die Zweitliga-Basketballer der WWU Baskets aus Münster: Aufbauspieler Bryce Allen Leavitt, Triebfeder des Aufstiegs, fällt mit einer Fußverletzung aus. Trainer Philipp Kappenstein und Co. schauen sich bereits nach Ersatz um.

Mittwoch, 08.08.2018, 18:12 Uhr aktualisiert: 08.08.2018, 18:18 Uhr
Antriebsfeder im Spiel der WWU Baskets: Bryce Allen Leavitt. Den US-Import wirft eine Fußverletzung zurück.
Antriebsfeder im Spiel der WWU Baskets: Bryce Allen Leavitt. Den US-Import wirft eine Fußverletzung zurück. Foto: Christina Pohler

Die Aufbau-Position der WWU Baskets war auch für die 2. Bundesliga vermeintlich bereits gut besetzt. Doch jetzt müssen Trainer Philipp Kappenstein und Manager Helge Stuckenholz anders planen: Der US-Amerikaner Bryce Allen Leavitt, Triebfeder des Aufstiegs, ist aufgrund einer erneuten Fußverletzung derzeit nicht einsatzfähig. „Wir sind im engen Kontakt mit ihm und schauen, dass wir ihm helfen, wo wir können, allerdings müssen wir jetzt auch zeitnah einen Ersatz finden, der zum Start der Vorbereitung da ist“, sagt Stuckenholz.

Der 24-jährige Leavitt war im Herbst 2017 nach Münster gewechselt und hatte sich hier als absoluter Glücksgriff erwiesen: Mit Übersicht, Auge und Technik löste der Amerikaner mit seinem Team manch schwierige Aufgabe und verzückte dabei auch die Zuschauer. ­Diese Rolle trauen die Verantwortlichen dem als landesweit besten Importspieler ausgezeichneten Leavitt grundsätzlich auch eine Liga höher zu. Doch die neuer­liche Verletzung macht einen Strich durch die bis­herigen Planungen.

„Bryce wird uns sehr fehlen“, sagt Stuckenholz, der neben dem sportlichen Wert auch die menschliche Klasse des Point Guards hervorhebt. Aber die Realität verlange es, nun den Markt zu sondieren: „Wir sind zuversichtlich, einen qualitativ hochwertigen Ersatz zu finden!“ Auch wenn mit Leavitt nun ein fest eingeplanter Schlüsselspieler nicht verfügbar ist, behält Manager Stuckenholz den Blick auf ein gut funktionierendes Kollektiv: „Wir haben bereits eine gute Gruppe zusammen und werden jetzt versuchen, diese sinnvoll zu ergänzen.“

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