Fr., 24.08.2018

Reiten: Turnier der Sieger Coesfeld gewinnt den Pferdestärken-Cup, bei dem ostfriesische Shettys begeistern

Die heimlichen Stars beim Münsterländer Pferdestärken-Cup: Die ostfriesischen Shettys, die das Publikum begeisterten.

Die heimlichen Stars beim Münsterländer Pferdestärken-Cup: Die ostfriesischen Shettys, die das Publikum begeisterten. Foto: Peter Leßmann

Münster - 

Es dämmerte bereits über Münsters Schloss, als der Lärmpegel noch einmal in die Höhe schnellte. Verantwortlich für den stimmungsvollen Ausklang von Tag eins beim Turnier der Sieger waren Shettys aus Ostfriesland, die unter anderem auch für den Gesamtsieger Coesfeld ins Rennen gingen.

Von Henner Henning

Seit vier Jahren haben die Kleinsten am Eröffnungstag des Turniers der Sieger das letzte Wort. Der Münsterländer Pferdestärken-Cup endete wie schon bei seiner ersten Auflage 2014 mit dem Ponyrennen, bei dem zum zweiten Mal der Ostfriesische Shetty-Stammtisch mit seinen putzigen, wieselflinken Vierbeinern das Publikum noch einmal so richtig laut werden ließ.

Als Vertreter der Kreisreiterverbände Münster, Coesfeld, Warendorf und Steinfurt flitzten sie um die Wette und sammelten letzte Punkte für das Gesamtergebnis, das Coesfeld mit 154 Zählern als beste Equipe auswies. Münster zeigte sich als guter Gastgeber und wurde mit 144 Zählern Vierter hinter Steinfurt (148) und Warendorf (146),

Fotostrecke: Turnier der Sieger 2018 - Münsterländer Pferdestärken Cup: Ponyrennen

Den Grundstein zum Sieg in dem Mannschaftswettbewerb, in dem die vier Teams in Dressur und Springen jeweils in den Klassen A bis S sowie in den beiden Ponyrennen um 11 000 Euro Preisgeld – oder besser gesagt Ausbildungshilfe – kämpften, legte Coesfeld in der Dressur. Drei der vier Abteilungen gewannen Pauline Weitkamp mit Rock on Top, Greta Hoffmann mit Bellacara und Leonie Rengshausen mit Samurai-Rock.

Klippert und Kapche verkürzen

Und was machte der Gastgeber, der 2014 die Premiere für sich entschieden hatte und dann nach zwei vierten Plätzen im Vorjahr Zweiter wurde? Er lag nach den Auftritten von Paulin Waldmann mit Millie Vanillie sowie von Franziska Wiedau mit Stalyptic im Rückstand, den bis zum Wechsel in den Parcours Johanna Klippert mit Hollister und Nico Kapche mit Samtgraf noch verkürzten. Mehr als eine Lauerstellung auf Rang vier mit 69 Punkten war nicht drin, der Abstand auf Coesfeld betrug schon sieben Zähler.

Und da der Spitzenreiter im Parcours mit Lynn-Laureen Nieländer und Black Pearl direkt einmal die Maximalausbeute folgen ließ, war Münsters Hoffnung auf einen zweiten Gesamtsieg schon so gut wie geplatzt. „Coesfeld ist wohl nur noch schwer zu schlagen“, sagte Oliver Schulze Brüning, der als Vorsitzender des Kreisreiterverbands Münster seine Equipe betreute.

Ohmen gewinnt L-Springen

Zumindest Platz vier aber wollte sein Team noch verlassen, wie Nils Ohmen im Sattel von Carolo mit seinem Sieg im L-Springen bewies. Da aber sowohl Jacqueline Hempe mit Catanaro als auch Karl-Josef Kückmann mit Lara im M-Parcours und Philipp Schulze Topphoff mit Concordess sowie Ingrid Klimke mit Parmenides im S-Springen nicht fehlerfrei blieben, fiel die ultimative Aufholjagd aus. Den Rückstand auf die Konkurrenz konnten auch die Münster zugelosten Ostfriesischen Shettys nicht mehr aufholen – trotz des Abschlusserfolgs.



https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5995600?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686789%2F