Fr., 24.08.2018

Fußball: Frauen-Westfalenliga Derby zum Start – Wacker heiß auf Nachbar Gremmendorf

Ganz eng beieinander sind Wacker Mecklenbeck (hier Mareike Große-Scharmann, l.) und der SC Gremmendorf (Lena Kalthoff) in der Westfalenliga wieder.

Ganz eng beieinander sind Wacker Mecklenbeck (hier Mareike Große-Scharmann, l.) und der SC Gremmendorf (Lena Kalthoff) in der Westfalenliga wieder. Foto: Peter Leßmann

Münster - 

Der Auftakt ist gleich ein Knüller. Im Derby stehen sich Münsters beste Frauen-Mannschaft gegenüber. Um 12.30 Uhr empfängt am Sonntag Aufsteiger Wacker Mecklenbeck den SC Gremmendorf, der nur knapp die Klasse gehalten hat.

Von Thomas Austermann

Mal abgesehen von direkten Duellen im Kreispokal oder bei Hallenmeisterschaften, ist der Westfalenliga-Auftakt am Sonntag zwischen Münsters besten Frauenmannschaften das erste Treffen seit drei Jahren. Wacker Mecklenbeck, Rückkehrer in diese Klasse, und der SC Gremmendorf freuen sich unisono, gleich zum Auftakt die besonders reizvolle Partie bestreiten zu dürfen.

Wacker-Coach André Frankrone war im Juni 2015 bereits verantwortlich, als seine Elf just in Gremmendorf mit einem Landesliga-Sieg (3:1) den Aufstieg perfekt machte. Fortan gingen sich die Teams aus dem Weg – der SCG überholte quasi den Konkurrenten mit dem Westfalenliga-Aufstieg 2017, als Wacker runter musste. Der Lapsus wurde in Mecklenbeck direkt wieder vergessen gemacht mit dem nächsten Aufstieg in diesem Jahr. Jetzt aber wollen beide schon etwas länger drin bleiben.

„Bei uns sind alle froh, dass es endlich losgeht“, sagt Frankrone. „Und nach dem Training gibt es sicherlich den ein oder anderen Satz mehr zum Gegner. Wir haben uns ja vom Staffelleiter genau diese Paarung gewünscht.“ Verena Funke führt als Kapitänin den Kader an und hat in Kathrin Große-Scharmann und Luisa Faber Stellvertreterinnen. Auf der anderen Seite steht Daniela Karmann in der Verantwortung nebst Stefanie Heidfeld. SCG- Coach Marc Dillmann ahnt, dass sich beide Seiten schwertun werden, zu überraschen. „Man kennt sich halt bestens. Und alle werden Emotionen ins Spiel tragen.“  



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