Fr., 07.09.2018

Fußball: A-Junioren-Bundesliga Preußen atmen nach Sieg gegen Alemannia Aachen auf

Trickreich: Preuße Cyrill Akono (links) „natzt“ Aachens Nils Schütte.

Trickreich: Preuße Cyrill Akono (links) „natzt“ Aachens Nils Schütte. Foto: Wilfried Hiegemann

Münster - 

Die U-19-Junioren des SC Preußen können aufatmen. Der 1:0-Erfolg am Sonntag gegen Alemannia Aachen war zwar nicht glanz-, aber äußerst wertvoll. Der erste Sieg dürfte Auftrieb für die nächsten Aufgaben geben.

Von Benka Bommes

Die U 19 des SC Preußen Münster kann nach dem ersten Saisonsieg wieder aufatmen. Gegen Alemannia Aachen hieß es im Heimspiel am Ende 1:0 (0:0).

Dass die A-Junioren noch ohne Sieg in die Partie gingen, spiegelte sich im ersten Durchgang durchaus wider. In der Anfangsviertelstunde neutralisierten sich die Akteure, ehe Kevin Husha alle mit einem satten Rechtsschuss knapp neben das Tor wachrüttelte (14.). Der SCP wurde jetzt besser, spielte aber gelungene Spielzüge oft nicht zu Ende. So dauerte es bis zur 39. Minute, als Finn Wortmann eine gute Husha-Flanke aufs Gehäuse köpfte. Kurz vor der Halbzeit wagten sich die Aachener erstmals in den Sechzehner der Preußen und verpassten die Führung nur knapp, als Frederic Baum aus kurzer Distanz Keeper Marian Prinz anschoss (44.).

Die Preußen kamen mit mächtig Dampf aus der Kabine und wollten den Sieg jetzt erzwingen. Einen ersten Warnschuss feuerte Husha ab (47.). Der starke Wortmann schickte ihn danach mit einer Balleroberung auf die Reise, der Winkel war aber zu spitz (51.). Wortmann machte es einige Minuten später besser, als er die Kugel von halblinks gekonnt annahm und sehenswert ins lange Toreck abschloss (58.). Eine verdiente Führung für die Preußen, die den Druck aufrechterhielten und die Gäste zu Fehlern zwangen. Wille und Einsatz stimmten, einzig die Chancenverwertung ließ deutlich zu wünschen übrig. Alleine Cyrill Akono verpasste es innerhalb von zwei Minuten, eine von zwei Hochkarätern für sich zu nutzen. Ein zu zentraler Abschluss (80.) und ein zu langes Zögern (81.) ließen die Münsteraner in der Schlussphase zittern. Und wer vorne die Tore nicht schießt, kann hinten bestraft werden, allein Prinz war es zu verdanken, dass der erste Sieg unter Dach und Fach gebracht wurde. Erst parierte er einen satten Linksschuss zur Ecke (90.), anschließend machte er sich noch einmal ganz lang und lenkte das Leder mit den Fingerspitzen um den Pfosten.

„Das war ein Sieg der schlechteren Sorte. In der zweiten Halbzeit haben wir mehr investiert, hätten aber das zweite und dritte Tor schießen müssen. Insgesamt haben wir verdient gewonnen“, konstatierte Preußen-Coach Cihan Tasdelen. SCP: Prinz – Frenkert, Michalak, Nabrotzki, Pohl, Schrick (72. Holtmann) – Osmani – Wortmann (75. Schneck), Remberg, Husha (67. Busemann) – Akono (86. Flechsig)



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