So., 26.08.2018

Fußball: Landesliga Westfalia gegen Werner SC nicht zu stoppen

Westfalias Leon Niehues (l.) versucht hier seinem Werner Gegenspieler Robin Przybilla die Kugel abzuluchsen. Simon Winter (r.) bewacht die Szene aus gebührender Entfernung. Der WSC hatte letztlich aber nur selten die Oberhand gegen starke Kinderhauser.

Westfalias Leon Niehues (l.) versucht hier seinem Werner Gegenspieler Robin Przybilla die Kugel abzuluchsen. Simon Winter (r.) bewacht die Szene aus gebührender Entfernung. Der WSC hatte letztlich aber nur selten die Oberhand gegen starke Kinderhauser. Foto: Heimspiel/Fabian Renger

münster - 

Zweites Heimspiel, zweiter Sieg – Westfalia Kinderhaus ist endgültig in der Landesliga angekommen. Beim 5:0 gegen den Werner SC stimmte es in allen Mannschaftsteilen. Die Defensive hielt dicht, die Offensive sorgte für schöne Tore.

Von Fabian Renger

Hinten dicht wie ein Sichtschutzwall, vorne gefährlich wie ein Bad im Piranha-Teich: Westfalia Kinderhaus demonstrierte im Heimspiel gegen den Werner SC eine ungeheure Offensivkraft. Am Ende hieß es 5:0 (1:0) für die Hausherren.

„Ich habe nichts zu meckern, das war eine absolute Top-Leistung. Vom ersten bis zum 14. Spieler“, lobte Westfalia-Coach Marcel Pielage seine Elf in den höchsten Tönen. Zu Recht: Während der gesamten 90 Minuten verzeichnete der WSC eine einzige gefährliche Aktion. Der Kinderhauser Keeper Rene Steinke meisterte den Versuch von Wernes Niclas Beckerling nach 42 Minuten allerdings hervorragend. Ansonsten klappte bei den Gästen rein gar nichts. Stets waren die Gastgeber einen Schritt schneller, Werne fiel nicht viel ein, um Westfalias Hintermannschaft ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Für Pielage ein Lohn der harten Arbeit auf dem Trainingsplatz: „Momentan liegt der Fokus daher eher auf der Defensivarbeit – und da stehen wir seit zwei Wochen wir konstant gut. Dass wir nach vorne sehr gut sind, war mir bewusst.“

Das stimmte: Die Westfalia-Offensive entwickelte eine schier unbändige und kaum zu stoppende Spielfreude. Dem 1:0 war ein Freistoß des Aktivpostens Simon Winter aus halblinker Position voraus gegangen. Werne bekam den Ball nicht raus gedroschen, aus dem Hintergrund schoss Corvin Behrens – und traf zum 1:0 (44.).

Er legte kurz nach dem Seitenwechsel sogar noch einen drauf. Wieder hatte Kinderhaus das Spiel verdammt schnell gemacht: ein kurzer Seitenwechsel raus auf rechts zu Luca Jungfermann. Der nagelte die Murmel an die Latte, anschließend brannte es lichterloh im Werner Strafraum. Wieder konnten die Gäste den Ball nicht aus der Box befördern, Mike Liszkas Versuch wurde noch von der Linie gekratzt, aber Behrens setzte erfolgreich zum 2:0 nach (48.). Damit war die Sache eigentlich durch. Dem WSC fehlte es weiterhin an Durchschlagskraft, das Team und sah überhaupt kein Land mehr, Kinderhaus machte es einfach cool und hatte merklich Lust am Kicken. Liszka erhöhte auf 3:0 (68.), Jonas Kreutzers 4:0 war ein Abpraller (73.), Liszka war zuvor noch an Wernes Torwart Sebastian Treppe gescheitert (75.). Beim 5:0 wechselten beide dann die Rolle: Kreutzer schickte Liszka sehenswert in den Lauf, der schließlich zum Endstand einnetzte (83.). Westfalia: Steinke – Hölscher (58. Gogoll), Rensing, Göcking, Wassmann – Winter (71. Kreutzer), Niehues, Hollenhorst – Liszka, Behrens, Jungfermann (78. Alic)



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