So., 26.08.2018

Fußball: Westfalenliga Preußen II bleibt gierig und schlägt Mesum deutlich

Kluger Taktgeber im Preußen-Spiel: Nils Burchardt (l.) überspielt den der Mesumer Valentin Ricken.

Kluger Taktgeber im Preußen-Spiel: Nils Burchardt (l.) überspielt den der Mesumer Valentin Ricken. Foto: Wilfried Hiegemann

Münster - 

Die Saison lässt sich gut an für die zweite Mannschaft von Preußen Münster. Auch im dritten Spiel gewannen die Adlerträger klar. Den Aufsteiger SV Mesum fertigten sie mit einer reifen Leistung im Heimspiel glatt mit 6:1 ab.

Von Thomas Austermann

In sehr kurzer Zeit haben Trainer Sören Weinfurtner und sein Assistent Daniel Feldkamp aus einem sehr jung besetzten Kader eine bemerkenswert funktionierende Elf für die Westfalenliga aufgebaut: Preußen Münsters Zweite fegte im Heimspiel mit 6:1 (4:1) über den restlos überforderten Aufsteiger SV Mesum hinweg und brillierte phasenweise, weil sie permanent am Drücker blieb. Nach dem dritten Sieg der Saison thront die gierige Truppe, die sogar einige Stammspieler ersetzen musste, mit 15:2 Toren ganz oben.

Der in der 3. Liga im Schatten agierende Moritz Heinrich startete links offensiv im 4-1-4-1-System und avancierte zum Mann der ersten Halbzeit. Nachdem der stets quirlige André Born schon zeitig die großen Geschwindigkeitsprobleme der zunächst offensiv noch mutigen Gäste offengelegt hatte, entsprangen dem Ballbesitzfußball der immer wieder in die richtigen Räume vorstoßenden Preußen die Treffer. Heinrich legte, nach starkem Pass von Adrian Knüver bedient von Leon Gensicke, vor (26.) und nach dem vermeidbaren 1:1-Abstauber durch Michael Egbers (29.) gleich doppelt nach – sein Heber war sehenswert (34.), sein Trick gegen Manndecker Luca Schweder dito (37.). Nach Freistoß von Julian Conze, als Linksverteidiger ebenso wie Jefferson Laiton Lesmes immer im Vorwärtsgang, erhöhte Jan Klauke (41.) gedankenschnell. Mesums Plan, mit einer Fünfer-Abwehr plus zwei Sechsern davor das Unheil abzumildern, war längst dahin. Nur vereinzelt waren etwa Dribbler Montasar Hammami Entlastungsszenen vergönnt.

Die sehr konzentrierten Preußen blieben in der Spur und diktierten laufstark das Geschehen. Immer wieder überspielten sie die Kette. Der kluge Taktgeber Nils Burchardt und Born, der immer wieder Feuer machte, sorgten für die Basis. Leon Gensicke erhöhte nach Doppelpass mit dem auffälligen Stürmer Eduard Wegmann auf 5:1 (62. ), und der eingewechselte Avni Özmen legte noch einen Treffer drauf (85.). „Wir haben ein wenig Zeit gebraucht, aber das 1:0 hat den Raum für uns geöffnet“, sagte Weinfurtner, der seinen Kader mit großem Spaß zur Weiterbildung führt. „Wir wollten immer nachlegen – und wir haben die Qualität, unser Spiel durchzuziehen.“ Die Mentalität der wissbegierigen Jungs gefällt ihm – und Einsatzfreude von Heinrich am dem Tag auch. SCP: Dedovic – Laiton Lesmes (72. Mustapha), Woitaschek, Klauke, Conze – Burchardt – Gensicke, Knüver, Born (72. Lackmann), Henrich (64. Özmen) – Wegmann



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